Michael

Männlicher Vorname

Ungefähr 20 Jahre lang – von 1957 bis 1977 gehörte Michael in Deutschland zu den häufigsten Vornamen und nahm in den 1960er Jahren oft den Spitzenplatz ein. Der Name Michael wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 11.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Michael auf Platz 175 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Michael Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Michael

Herkunft und Bedeutung

Michael ist ein biblischer Name und bedeutet „Wer ist wie Gott?“.

Varianten

  • Micha (deutsch)
  • Michail (russisch)
  • Michalis (griechisch)
  • Michal (tschechisch)
  • Michel (französisch)
  • Michele (italienisch)
  • Mick, Mike (englisch)
  • Mickel (schwedisch)
  • Miguel (spanisch)
  • Mihály (ungarisch)
  • Mikael, Mika (nordisch)
  • Mikkel (dänisch)
  • Mikko (finnisch)

Namenstag

Die Katholiken verehren am 29. September den Erzengel Michael. Der orthodoxe Namenstag wird am 8. November gefeiert.

International

In Irland ist der Vorname Michael derzeit sehr beliebt.

Namensprofil

der Vorname Michael mit Bedeutung und Onogramm

51 Gedanken zu „Michael“

  1. Also Michael mag ich privat eigentlich garnicht. 😀 So werde ich sonst nur förmlich angesprochen. Von der Familie Micha, und im russischen Teil Mischka. Von Freunden auch Michi oder Mischka. Letzteres mag ich irgendwie am meisten. Hört man nicht wirklich oft (zumindestens in Deutschland) und klingt cool.^^

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  2. Hallo
    ich heiße auch Michael.
    Ich finds toll soviele Menschen mit den gleichen Namen zu treffen auf der Arbeit oder im freundeskreis gibt’s natürlich auch Leute die den Namen tragen aber finden es nicht schlimm
    meine Spitznamen sind wie bei den meisten michi micha oder auch miggi
    Letzteres find ich für den Namen seltener.

    Viele sagen das michael ein Erzengel War. Gut das stimmt auch.
    Da mein Vater aber ich sehr stark Gläubig ist kenne ich natürlich auch die Geschichte um den Erzengel

    Michael stieß mit seinem flammenschwert den gefallenen Engel Luzifer in die Hölle.

    Aber auch wie viele störte mich mein Name am Anfang meiner Pubertät und fand ihn nicht so toll.
    aber mittlerweile stehe ich zu meinem Namen
    und manchmal denke ich mir das der Name mich stärker macht

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    • Jeder der sich mit dem Namen beschäftig kennt die Geschichte mein lieber.. Doch was ist die Wahrheit und steckt auch in uns allen?

      Und was das stören unserer gleichgesinnten Namen angeht, das geht bei fast allen so und hat sich im laufe der Reife geändert.

      Wie du siehst, sitzen Wir im gleichen Boot bzw. fahren wir nebeneinander. ✌

      Liebe Grüße Michel

  3. Hallo, ich heiße Mischa. Dies führt im Alltag leider sehr häufig zu der falschen Schreibweise “Michael”. Mir gefällt der Name ganz gut. Im heutigen multikulturellen Zeitalter denken viele, ich sei ein Russland-Deutscher 🙂

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  4. Ich mag neinen Namen – auch weil er so “vielseitig” ist! In der Schule waren wir drei Michaels in der Klasse (Baujahr Anfang 70er), folgerichtig wurden wir alle drei von unseren Mitschülern nur mit Nachnamen angesprochen.

    Im Beruf verwende ich international stets die englische Aussprache, wenn ich mich vorstelle ([‘maikl]), weil die deutsche Aussprache für Ausländer oft ein Zungenbrecher ist. Es wird dann gern ungefragt auf “Mike” abgekürzt, was ok ist. Einige Freunde hier nennen mich manchmal “Micha” – auch völlig ok. “Michi” kam natürlich auch schon vor, und auch “Mischa”. Ein Onkel nannte mich einst “Michus”, schon als ich noch ein Knirps war – eine individuelle witzige Variante. Französische Kollegen verwendeten wiederum gerne mal die französische Variante.

    So kann ich zusammenfassend feststellen, dass mir bei diesem Allerweltsnamen nie langweilig wird und den Leuten jede Menge Spielraum gegeben wird, wie sie mich denn nennen wollen. Und daraus kann ich wiederum Rückschlüsse ziehen, wie der eine oder die andere gerade drauf ist 🙂

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  5. Heute, am Namenstag aller Michaels, Michas und so weiter gebe ich es gerne zu: Michael ist zwar mein Rufname, steht aber in den Papieren als zweiter von drei Vornamen – aber unterstrichen. Mit diesem Namen hatte ich nie Probleme, mit meinem ersten aber schon. Paul. Mit meinem Großvater war es nicht immer leicht, zumal er den Doppelnamen Paul-Michael besser gefunden hätte. Schön, dass sich meine Eltern da durchgesetzt haben. Der dritte Vorname ist übrigens Gunter, insgesamt eine recht muntere Kombination.

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