Imke

Imke ist ein weiblicher Vorname.

In den 1970er Jahren gehörte Imke zu den gesamtdeutschen Top 100-Mädchennamen, allerdings ist dieser Name außerhalb Norddeutschlands kaum verbreitet. Heutzutage wird er viel seltener vergeben.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Imke

Der Name Imke wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 920 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Imke auf Platz 1.090 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Herkunft

Aus der plattdeutschen Wikipedia:

„Anners, as een denken kann, hett de Naam Imke toeerst mal rein gar nix mit de Immen to kriegen. Ofschoonst dat jüst so utsehn deit, dat düsse Naam dorvun herkamen deit, stimmt dat nich.”

Falls Sie des Plattdeutschen nicht mächtig sein sollten: Gemeint ist, dass die Namen Imke und Imme nichts mit den Bienen (Plattdeutsch “Immen”) zu tun haben. Es handelt sich um einen sprachlichen Gleichlaut, der aber sehr wohl diese Namen in Norddeutschland beliebt macht. Ähnlich geartet ist der in den 1950er und 1960er Jahren sehr populäre Mädchenname Sabine, der auch nicht von den Bienen stammt (Sabine ist eine Region in Mittelitalien).

Imke ist vielmehr eine niederdeutsche und friesische Kurz- und Verkleinerungsform von verschiedenen Namen, die mit “Irm-” beginnen, z. B. Irmgard. Sprachgeschichtlich hat sich wahrscheinlich zunächst die Kurzform Irma herausgebildet. Mit der Endung “-ke” wurde daraus eine Verniedlichung oder Verkleinerung abgeleitet. Aus Imke ist dann durch Vereinfachung Imme entstanden.

Bedeutung

Irmgard aus dem althochdeutschen irmin (bedeutet „Erde“, „Welt“ oder „allumfassend“) und gard (bedeutet „Hort“ oder „Schutz“).

Varianten

23 Gedanken zu „Imke“

  1. Hallo ihr Lieben,
    hier ist noch eine Imke aus Sachsen-Anhalt. Bei uns bin ich weit und breit die einzige mit dem Namen. Bei der Aussprache unseres Namens fällt hier auf, dass kleine Kinder mit der mk-Kombination Probleme haben und dann “Inke” rauskommt. Klingt aber bei so kleinen Würmern total süß und wurde letztendlich von vielen als mein Spitzname übernommen.

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  2. Hallo zusammen, ich bin eine Imke aus dem Norddeutschen Raum und mein Name wurde noch nie verhunzt… Der Name geht zurück auf den germanischen Gott Irmin, der wurde in einem Waldheiligtum verehrt, das war die „Irminsul“, ein Baum in Form einer Säule. Daraus wurde Irmingard, oder Irmgard, d.h. Hohe Schützerin. Imke ist die Verkleinerungsform. Ich denke jede „Imke“ ist etwas Besonderes!

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  3. ich glaube, hier bin ich die “Oma” aus den 50ern …. und ich war völlig solitär in Bayern. Das hat mich stark gemacht, könnt ihr mir glauben. Ich war völlig verdutzt, wie ich das erste Mal von einer Namensvettern las …aber mittlerweile gibt es auch hier ab und an eine Imke.
    Ja, Imke ist so einfach und doch so schwer – so bleibt der Name etwas besonderes …. und wenn’s auch nicht stimmen mag, ich finde es schön, dass ich namentlich so nah an den Bienen bin

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  4. Ich bin Imke, 1971 in Dithmarschen geboren und damit an Meike, Kerstin, Andrea , die damals alle doppelt in der Schulklasse waren, rumgekommen 😉 in Heidelberg war der Name in den 90 igern exotisch und oft mit Ehmke ? ausgesprochen. Mein Papa nannte mich Imme, meine Freunde Immi und mein liebster Cousin als Einziger Imki 🙂

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  5. Hallo Auch ich bin eine Imke, gebürtig aus Nord-Deutschland.
    Freunde nennen mich auch Immi / Immie! Mittlerweile lebe ich in Australien und habe mich auf Imka umgestellt,das e wird im English als i ausgesprochen, was ich nicht schön finde. So Imka passt gut! LG Imka aus Brisbane

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  6. Gruß in die Welt
    Meine norddeutsche Mutter hat mich so getauft, am Niederrhein geboren 1965… mein Freunde nennen mich tatsächlich auch Imi…
    Jetzt wohne ich seit einigen Jahren in Schleswig-Holstein, und fühle mich sooo wohl hier, die Wurzeln scheinen hier zu sein …..

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