Sven

Männlicher Vorname

Der Vorname Sven war von 1965 bis 1985 in Deutschland sehr beliebt. Seit Ende der 1990er Jahre lässt die Popularität dieses Jungennamens nach. Sven wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 2.600 Mal als erster Vorname vergeben und steht damit auf Platz 551 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Die Schreibweise Swen kommt seltener vor und wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 nur ungefähr 20 Mal als erster Vorname vergeben.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Sven

Von einem merkwürdigen Phänomen wissen viele Männer zu berichten, die Sven oder Jens heißen: Offenbar werden diese Namen sehr oft verwechselt, Svens werden als Jens angesprochen und Jens als Sven. Das mag daran liegen, dass beide Vornamen nordischen Ursprungs sind und mit drei Konsonanten und einem Vokal buchstabiert werden. Als weitere Gemeinsamkeit können wir vermerken, dass sowohl Sven als auch Jens in den 1960er und 1970er Jahren zu den am häufigsten vergebenen Jungennamen gehörten.

Die meisten Svens sind mittlerweile erwachsen und längst in der Elterngeneration angekommen. Solche Namen verschwinden normalerweise aus der Vornamenhitliste, das ist der übliche Verlauf eines Modenamens. Wie so viele Vornamen mit nordischen Wurzeln war Sven allerdings zu seiner Spitzenzeit vor allem in Norddeutschland gebräuchlich, so dass der Name anderswo nicht so bekannt ist und heutzutage in allen deutschen Regionen vergeben wird – wenn auch viel seltener als vor 50 Jahren. Sehr viel ungewöhnlicher sind die Namensformen Swen und Svend.

Trickfilm-Fans ist erstens „der schreckliche Sven“ bekannt, so heißt der schlimmste Bösewicht in der Fernsehserie „Wickie und die starken Männer“ und zweitens „Sven das Rentier“ aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin“. Bekannte Svens im richtigen Leben sind der Musiker Sven Väth, der Autor und Musiker Sven Regener sowie der Sportler Sven Hannawald.

Varianten

  • Swen (andere Schreibweise)
  • Svend (dänisch)
  • Svenja (weiblich)

Herkunft und Bedeutung

Der Name Sven stammt aus dem Altnordischen. Vom altnordischen Wort suain hergeleitet bedeutet der Name Sven „Jüngling“. Ursprünglich war er ein Beiname.

Namensprofil

der Vorname Sven mit Bedeutung und Onogramm

73 Gedanken zu „Sven“

  1. Moin zusammen,
    bin Baujahr 1961 und war damals der einzige Sven in unserer Schule.
    Als Kind hätte ich dann doch lieber Uwe, Thomas, oder Bernd… geheißen.

    Heute antworte ich, wenn ich nach meinem Namen gefragt werde, mit stolzer Brust Sven mit einem kurzem “S” wie sexy – Sven…

    Sehr oft wurde der Name falsch geschrieben- und /oder ausgesprochen.
    Schwenn, Zwenn usw.

    Der Name Sven verleitet ja eher nicht zu Kosenamen, Allerdings finde ich Svenni auch ganz scheußlich.

    Schöne Grüße und: immer Mensch bleiben…

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  2. Ich bin Jahrgang 64 und etwas verwirrt in Bezug auf die Aussprache. Ich kenne Sven phonetisch nur in der Form “Swen”, also das v wird als w ausgesprochen. Nach durchlesen alle Kommentare scheint es auch andere Formen zu geben. Wie spricht ihr Sven aus ?

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