Finn

Männlicher Vorname

Finnland-verrückt? Irland-fixiert? Star-Wars-Fan? Alles möglich bei Finn-Eltern. Vielleicht ist es auch nur das helle, knappe Klangbild, das diesen Namen so beliebt macht. Fest steht: Finn ist einer der großen Newcomer unter den beliebtesten Vornamen. Vor 1990 wurde er in Deutschland nur vereinzelt vergeben. Seither hat er eine steile Karriere gemacht, von 2008 bis 2010 stand Finn in Schleswig-Holstein sogar auf Platz eins.

Häufigkeitsstatistik Finn
Häufigkeitsstatistik der Namen Finn und Fynn

Der Name Finn wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 52.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Finn auf Platz 22 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Fynn wurde ungefähr 22.000 Mal als erster Vorname vergeben und steht auf Platz 82. Die Schreibweise Fin wurde ungefähr 1.100 Mal vergeben (Platz 967) und Fyn 260 Mal (Platz 2.342).

Namensformen Finn

Herkunft und Bedeutung

Zu dem Namen gibt es zwei Herleitungen, eine nordische und eine irische. So bedeutet Finn einerseits „Finne, Angehöriger des finnischen Volkes“, andererseits ist er in Irland als Variante des Namens Fionn bekannt („blond, weiß, hell“). Der Finne, der Blonde – da ist es direkt verwunderlich, dass der Name im restlichen Deutschland im Schnitt noch etwas beliebter ist als im Norden.

Die Schreibweise Fynn kommt vergleichsweise selten vor: nur drei von zehn Jungen namens Finn oder Fynn schreiben sich mit y. In den 70er und 80er Jahren konnte man Fynn allerdings in jedem zweiten deutschen Bücherregal finden: Der rührend-philosophische Bestseller „Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“ wurde unter diesem Pseudonym veröffentlicht. Zwei weitere prominente Namensträger sind Mark Twains „Huckleberry Finn“ (1884) sowie Finn alias FN-2187, als abtrünniger Sturmtruppler einer der Helden aus „Star Wars: Episode VII“ (2015).

Namensprofil

der Vorname Finn mit Bedeutung und Onogramm

78 Gedanken zu „Finn“

  1. Unser Sohn Finn wurde 2006 geboren und da war der Name auch im Köln/Bonner Raum noch nicht so häufig. Ich finde es beleidigend, dass hier eine Verbindung zu Hartz IV und Fernsehen als Freizeitbeschäftigung gezogen wird. 2006 konnte niemand ahnen, dass der Name auch von anderen als schön empfunden wird und dementsprechend zunehmend häufig gewählt wird. Finn hat uns Eltern auf Anhieb beiden gefallen und ist ein Name, den wir uns gut zu einem Baby, einem kleinen und großen Jungen und auch zu einem erwachsenen Mann vorstellen konnten – was ich bei anderen Namen oft eher schwierig fand. In der Nachbarschaft hatten wir das weibliche Äquivalent als “Fiona”. Laut der Mutter sind die Namenswurzeln von Finn, Finnja und auch Fiona die Gleichen.

    Unser Finn hat Blonde Haare und ist sehr clever – insofern ist die Herkunft, die ich damals nachgelesen hatte “Der Helle” nicht nur meinem Wunsch sehr nahe ein intelligentes und nett aussehendes Söhnchen zu bekommen, sondern hat sich auch in diesen Hinsichten bewahrheitet. Er guckt übrigens überhaupt nicht gerne Fernsehen und von Hartz IV sind wir glücklicherweise nicht betroffen.

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  2. ICH WEISS NICHT WAS AN DOPPELNAMEN SO SCHÖN SEIN SOLL. WARUM NENNT MAN SEIN KIND FINN, MERKT DANN, DASS EINE SILBE IRGENDWIE DOCH LANGWEILIG IST UND FÜGT DANN NOCH IRGENDWELCHE NAMEN AN? BWARUM REICHT EUCH FINN NICHT? DANN NEHMT HALT NICHT FINN, DANN HEISST AUCH NICHT jedes dritte Kind in der Klasse Finn oder Fynn.

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    • Ich werde meinen nächsten Sohn Kasperle nennen und freue mich jetzt schon auf die Diskussion.

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