Erik

Männlicher Vorname

Erik Häufigkeitsstatistik
Häufigkeitsstatistik des Namens Erik

Der Name Erik kommt seit den 1960er Jahren regelmäßig vor, allerdings weder besonders häufig noch selten. Erik wurde in Deutschland von 2006 bis 2018 ungefähr 22.000 Mal als erster Vorname vergeben. Damit steht Erik auf Platz 79 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum. Die Schreibvariante Eric wurde ungefähr 10.000 Mal vergeben (Platz 190) und Erick ungefähr 200 Mal (Platz 2.792).

Herkunft und Bedeutung

„Erik der Wikinger” ist sprichwörtlich, dabei wird die gleichnamige Filmkomödie von Ex-Monty-Python Terry Jones aus dem Jahr 1989 als Flop gehandelt. Echte Wikinger hießen sowieso Eirík, wie die ursprüngliche Namensform in Runenschriften überliefert wurde. Seit dem Mittelalter gab es zahlreiche dänische und schwedische Könige namens Erik, Erik IX. brachte es zum Nationalheiligen. Heute kommt der Name unter erwachsenen Schweden am häufigsten vor, für Babys ist er in Skandinavien nicht mehr so beliebt. Auch die im englischen Sprachraum übliche Variante Eric wird in den USA und Großbritannien nicht mehr so häufig vergeben.

In Deutschland wird die Form mit k klar bevorzugt; im Norden wählten 73 Prozent der Erik-/Eric-Eltern diese Form. In Mode kam der Name bei uns in den 60ern und erreichte mit Platz 24 im Jahrgang 2011 seinen bisherigen Höhepunkt. Die Namensbedeutung ergibt sich aus dem nordischen Eiríkr, was sich aus „ei” („immer, ewig”) und „ríkr” („Herrscher”) zusammensetzt. Nebenbei bemerkt: In der türkischen Sprache bedeutet das Wort Erik „Pflaume”.

Erik Bundesländer

Varianten

  • Eric (englisch)
  • Erich (deutsch)
  • Eirik (norwegisch)
  • Erkki (finnisch)
  • Erick

Namenstage

Der katholische Namenstag wird am 18. Mai gefeiert zu Ehren des Heiligen Erik von Schweden, auch als Erik IX. Jedvardsson bekannt.

Namensprofil

der Vorname Erik mit Bedeutung und Onogramm

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