Babyratgeber

Mütter an den Wickeltisch!

(ots) – Wer als Mutter wenige Monate oder gar Wochen nach der Geburt eines Kindes schon wieder arbeiten gehen will, stößt in Deutschland allgemein auf wenig Verständnis. Bei einer repräsentativen Umfrage meinten neun von zehn der Befragten (88,3 %), junge Mütter sollten sich in den ersten zwölf Monaten “voll und ganz” um ihr Baby kümmern. Dass ein Baby im ersten Lebensjahr genauso gut umsorgt wird, wenn sich hauptsächlich der Vater darum kümmert, glaubt nur eine knappe Mehrheit der Befragten (53,9 %) Aber richtig reinreden will im Grunde dann doch niemand den jungen Müttern und Vätern. Eine große Mehrheit (85,3 %) ist der Ansicht, es sei einzig und allein Sache der Eltern, über das Thema Kinderbetreuung zu entscheiden. Weder Verwandte noch die Gesellschaft hätten sich einzumischen.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage der Apothekenzeitschrift “BABY und Familie”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.965 Männern und Frauen ab 14 Jahren.

Babys erwarten als Sieger immer den größeren von zwei Streithähnen

(ots) – Babys setzen auf Größe, wenn sie einschätzen sollen, wer sich bei einem Streit durchsetzt. Zu diesem Schluss kommt ein amerikanisch-dänisches Forscherteam, das sich dazu einen Test mit Cartoons ausdachte. Wie das Apothekenmagazin “Baby und Familie” berichtet, zeigten die Bilder eine kleine und eine große Person, die miteinander stritten. Einmal triumphierte die eine, einmal die andere. Überrascht waren die Babys nur, wenn die kleine Person gewann, nicht aber, wenn der Größere gesiegt hatte.

Nachwuchs immer häufiger ohne Trauschein

In manchen Gegenden werden fast zwei Drittel der Babys unehelich geboren

(ots) – Früher war es verpönt, heute scheint es ein Trend zu sein: Immer mehr Kinder kommen unehelich zur Welt. Im Jahr 2008 waren es 219000 Jungen und Mädchen, Das heißt, dass jedes dritte Elternpaar bei der Geburt nicht verheiratet war, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie” unter Berufung auf das Statistische Bundesamt. Zehn Jahre zuvor wurde nur jedes fünfte Kind außerhalb der Ehe geboren. Der Anteil unehelicher Kinder war im Norden und Osten höher als im Süden und Westen. Die meisten Geburten außerhalb einer Ehe gab es mit 64 Prozent in Sachsen-Anhalt.

Zauberhaftes Lächeln

Babys Lachen empfindet die Mutter als Belohnung

(ots) – Babys Strahlen macht Mama glücklich. Um das zu wissen, braucht es keine Experimente. Forscher vom Baylor College für Medizin in Houston, USA, wollten aber wissen, was dabei im Gehirn der Mutter genau passiert. So etwas lässt sich heutzutage mit Hilfe eines Magnetresonanztomografen beobachten. Wie das Apothekenmagazin “Baby und Familie” berichtet, sahen die Forscher dabei, dass im Gehirn das Belohnungszentrum reagierte. Die Wissenschaftler zeigten den Probandinnen Fotos des eigenen Kindes und fremder Babys. Die stärkste Reaktion löste das Lächeln des eigenen Nachwuchses aus.

Das wichtigste Kind von allen

Mutterliebe ist schon im Gehirn von Müttern auf das eigene Kind fixiert

Japanische Forscher haben herausgefunden, wo die Mutterliebe sitzt: In der Gehirnregion, wo Gefühle und das Triebverhalten verarbeitet werden, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Die japanischen Wissenschaftler zeigten 13 Frauen Videos eigener und fremder Kinder, die einmal weinten und einmal lachten. Dabei beobachteten sie mit einem speziellen Verfahren die Gehirnaktivität der Probandinnen. Ergebnis: Das Zentrum für Gefühle und Triebverhalten wurde nur dann aktiv, wenn die Mutter das eigene Kind sah. Weinte es, verstärkte sich die Reaktion noch. Die Forscher sehen darin einen biologisch sinnvollen Mechanismus, den eigenen Nachwuchs erfolgreich aufzuziehen.

Verwöhnen erlaubt

Plädoyer für das Baby im Mittelpunkt
Dass Babys anfangs schlecht schlafen, hat einen guten Grund: Neugeborene vollbringen eine ungeheure Anpassungsleistung an ihre neue Umgebung. Da ist es nur gerechtfertigt, wenn sich erst einmal alles um sie dreht, betont die Münchner Diplompsychologin Sabine Pommer-Irmisch im Interview mit dem Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Sie rät jungen Eltern, “sich dem Rhythmus des Kindes anzupassen”. Das größte Problem in jungen Familien ist nach ihrer Erfahrung aus der entwicklungstherapeutischen Beratungsstelle “KindErleben” in München ein Baby, das weniger schläft als erwartet und viel schreit. Ihr Rat: “Eltern sollten versuchen, dann zu schlafen, wenn das Kind schläft.” Auch Brust oder Flasche darf das Kleine fordern, wann ihm danach ist. “Meiner Meinung nach kann man ein Baby im ersten Lebensjahr nicht verwöhnen”, ist sie überzeugt.