Annemarie

Annemarie ist ein weiblicher Vorname.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Annemarie bis 1959
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Annemarie bis 1959

So beliebt wie in den 1910er Jahren war der Name Annemarie sonst nie. In den 1960 Jahren ist dieser Mädchenname aus der Mode gekommen und wurde in den 1970ern so gut wie gar nicht mehr vergeben. 1984 gab es ein Comeback, das dem ZDF zu verdanken ist. Damals wurde jedes Jahr eine besonders aufwändig produzierte Weihnachtsserie gezeigt, die sich für gewöhnlich einer großen Zuschauerzahl erfreute. Der Straßenfeger zu Weihnachten 1983 war eine Verfilmung der Buchreihe Nesthäkchen mit einer Annemarie als Hauptfigur!

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Annemarie zwischen 1984 und 1992
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Annemarie zwischen 1984 und 1992

In den 1990er Jahren verblasste die Erinnerung an die Serie und es wurden wieder nur sehr wenige Mädchen Annemarie genannt. Erst in diesem Jahrtausend ist der Name wieder zurück gekommen. Von 2006 bis 2018 wurde Annemarie in Deutschland ungefähr 1.800 Mal als erster Vorname vergeben und steht damit auf Platz 701 der Vornamenhitliste für diesen Zeitraum.

Häufigkeitsstatistik des Vornamens Annemarie seit 2005
Häufigkeitsstatistik des Vornamens Annemarie seit 2005

Herkunft

Annemarie ist eine Doppelform aus den Namen Anne und Marie.

Am beliebtesten ist der Name Annemarie in Mecklenburg-Vorpommern.
Am beliebtesten ist der Name Annemarie in Mecklenburg-Vorpommern.

Varianten

17 Gedanken zu „Annemarie“

  1. Ich liebe meinen Namen! Auch die Schreibweise mit Bindestrich finde ich viel schöner als die zusammengesetzte Form Annemarie (sieht irgendwie falsch aus ). Alle habe mich immer mit Anne-Marie und nie mit Anne oder Marie angesprochen. Und Leute, die es versucht haben, habe ich gleich zu Recht gewiesen. Ich bin weder Anne noch Marie, sondern Anne-Marie. Als Kind fand ich immer doof, das es keine Tassen oder Schlüsselanhänger mit meinem Namen gab. Ist halt kein Standartname. Darüber bin ich jetzt sehr froh! Die Hoffnung, dass Tanten und Onkel kapieren meinen Namen mit Bindestrich (!) zu schreiben, habe ich aufgegeben. Es ärgert mich s er trotzdem. Der Bindestrich gehört doch dazu. Ist doch klar! Durch diese häufige Ausseinandersetzung (Schreibweise und Aussprache) habe ich gelernt, für mich und meine Meinung einzutreten. Ich bin froh, kein Standart zu sein.

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