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Späte Mütter

Rechtzeitig auf die biologische Uhr blicken

(ots) – Besonders gebildete, beruflich erfolgreiche Frauen verlagern ihren Kinderwunsch immer weiter nach hinten: Heute hat etwa jedes vierte Neugeborene in Deutschland eine Mutter über 35 Jahre. “Persönliche Lebensplanung und Erfolgsmeldungen der Reproduktionsmedizin führen häufig dazu, das Ticken der biologischen Uhr zu ignorieren”, sagt Dr. med. Dipl.-Psych. Bernhard Stölzle Vorstandsmitglied der Ärztlichen Genossenschaft GenoGyn und verweist auf die Bedeutung des Anti-Müller-Hormons (AMH), dessen Menge im Blut der Frau eine zuverlässige Abschätzung ihrer Fruchtbarkeit und quasi einen Blick auf ihre biologische Uhr ermögliche. Diesen Beitrag weiterlesen »

Späte Mütter – schwanger ab 35

Mütter immer älter

Über 40-jährige Mütter sind in Deutschland mittlerweile häufig
(ots) – In Deutschland bekommen immer mehr Frauen ihre Kinder in späteren Jahren, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. So erhöhte sich die Geburtenrate der 40- bis 44-Jährigen von 2004 bis 2010 um 46 Prozent. Gleichzeitig bekamen 28 Prozent weniger Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren Kinder. Die Zahlen beruhen auf Auswertungen der Krankenkasse KKH-Allianz.


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Überdurchschnittlich häufig Zwillinge für Frauen über 40

(ots) Frauen jenseits der 40 bringen überdurchschnittlich häufig Zwillinge zur Welt, auch ohne medizinische Unterstützung. “Der Körper legt einen hormonellen Endspurt ein. Vermutlich versucht er, in den Jahren vor der Menopause noch einmal das Letzte aus den verbleibenden Follikeln heraus zu holen”, sagt die Hamburger Gynäkologin Dr. Katrin Schaudig im Frauenmagazin BRIGITTE WOMAN (Heft 05/09). Die Folge: Kommt es zum Eisprung, machen sich häufig mehrere Eizellen auf den Weg. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, erklärt aber auch, warum auf die letzte Minute oft zwei Babies auf die Welt kommen. Ab wann der Hormonhaushalt sich verändert, ist jedoch individuell sehr verschieden. Dieser Prozess beginnt schleichend schon lange, bevor erste Auswirkungen zu spüren sind, bei vielen Frauen bereits mit Ende 30. Schaudig: “Frauen sind in dieser Phase, die durchaus Jahre anhalten kann, einer hormonellen Achterbahn ausgesetzt.”