Pränataldiagnostik
Frühes Wissen vom Down-Syndrom
(ots) – Ende 2011 soll ein Test auf den Markt kommen, der schon ab der 10. Schwangerschaftswoche die Trisomie 21 (Down-Syndrom) feststellen kann, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Der Test ist damit deutlich früher als bisherige Methoden anwendbar, und zudem auch sicherer als beispielsweise eine Fruchtwasseruntersuchung. Er findet im mütterlichen Blut Baby-DNA, in der die Genveränderung erkennbar ist.
Neues vom Kuschelhormon
Bisher galt Oxytocin als “Kuschelhormon”, das Frauen nach der Geburt eines Kindes zu fürsorglichen Müttern macht. Das Hormon Oxytocin beeinflusst schon sehr früh in der Schwangerschaft die Mutter-Kind-Bindung. Israelische Psychologen untersuchten das Blut von 62 Müttern zu Beginn und am Ende der Schwangerschaft sowie kurz nach der Geburt. Das Resultat, laut einem Bericht des Apothekenmagazins “Baby und Familie”: Frauen, die von Anfang an einen hohen Spiegel des schon öfter als “Kuschelhormon” aufgefallenen Botenstoffes aufwiesen, hielten einen engeren Kontakt zu ihrem Nachwuchs. Je höher der Hormonspiegel war, desto mehr kreiste das Denken und Fühlen der Mütter um das Kleine. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fehlgeburt: Keine Wartezeit nötig
Kein erhöhtes Fehlgeburtsrisiko bei einer schnellen erneuten Schwangerschaft
(ots) – Viele Frauen haben Angst, nach einer Fehlgeburt sofort wieder schwanger zu werden. Das Risiko einer Fehlgeburt ist bei einer Schwangerschaft unmittelbar nach einer Fehlgeburt jedoch nicht höher, als wenn Paare sich noch Zeit lassen, berichtet das Apotheken-Magazin “BABY und Familie”. Das habe eine Studie mit rund 30000 Schwangeren an der Universität Aberdeen in Schottland gezeigt.
Gentests für ein Baby nach Maß lehnen die meisten ab
(ots) – Der Wunsch nach einer bestimmten Augen- oder Haarfarbe rechtfertigt keine Gentests zur Auswahl von Embryonen, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind – der Verdacht auf eine schwere Erbkrankheit unter Umständen schon. So lässt sich das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Umfrage der “Apotheken Umschau” über die Einstellung der Deutschen zur so genannten Präimplantationsdiagnostik (PID) zusammenfassen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ultraschallbilder können risikoreiche Fruchtwasserpunktion ersetzen
(ots) – Ein gezielter Ultraschall könnte werdenden Müttern die Entscheidung über eine Fruchtwasserpunktion erleichtern. Diese ist zwar genauer, birgt aber ein Fehlgeburtsrisiko von 0,5 Prozent. Eine Studie Bonner Gynäkologen mit 700 Schwangeren zeigte nun auch, dass knapp 87 Prozent der werdenden Mütter sich nach einem unauffälligen Ultraschallbefund gegen eine Punktion entschieden, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Die Qualität der Bilder ist inzwischen so gut, dass Ärzte Fehlbildungen wie einen offenen Rücken (Spina bifida) erkennen können. Ebenso werden körperliche Merkmale sichtbar, die auf eine Chromosomenstörung wie das Down-Syndrom hinweisen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stammzellen gegen Diabetes beim Kind?
Ärzte testen, ob Nabelschnurblut den Zucker eindämmt
(ots) – Wenn Kinder an Diabetes Typ 1 erkranken, bedeutet das eine lebenslange Belastung und das Risiko zahlreicher Komplikationen wie zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Erblindung, Nierenversagen. Nun testet eine internationale Forschergruppe in München und Florida, ob Stammzellen aus dem eigenen Nabelschnurblut des Kindes den Verlauf der Krankheit mildern. Diesen Beitrag weiterlesen »
kostenlose Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut bei “Fallot-Tetralogie”
(ots) – Viele angeborene Herzfehler werden bereits während der Schwangerschaft bei einer Ultraschalluntersuchung erkannt. Bei der Behandlung von schwersten Herzfehlern können Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eine entscheidende Rolle spielen. Zu den besonders schweren Herzfehlern zählt die “Fallot-Tetralogie”. Für die von diesem Herzfehler betroffenen Kinder möchte das Unternehmen Seracell einen Beitrag für die Wahrung von Heilungschancen leisten: Seracell bietet allen Eltern und ihren Kindern die Einlagerung von Nabelschnurblut kostenlos für einen Zeitraum vom 30 Jahren an, wenn der schwere angeborene Herzfehler “Fallot-Tetralogie” vor der Geburt festgestellt und von einem behandelnden Arzt bei Seracell angemeldet wird.
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