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Stillen

Stillen ist ein Gesundbrunnen

Forscher finden heraus, dass auch die Gelenke der Mütter gesünder bleiben

(ots) – Dass Stillen die beste Art ist, Babys zu ernähren und ihnen vielfachen Nutzen bringt, betonen Experten immer wieder. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kein Bauchweh durch Muttermilch

Muttermilch ist nach wie vor die beste Ernährung für Neugeborene, doch Drei-Monats-Koliken machen auch vor Stillkindern keinen Halt.
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Vorteile des Stillens

Die ersten Lebensmonate sind entscheidend

Muttermilch hat nicht nur eine besondere Verpackung. Sie ist auch perfekt zusammengesetzt. Trotzdem nutzen in Deutschland nur rund 70 Prozent aller Mütter nach der Geburt die Vorteile des Stillens, und nach vier Monaten sind es nur noch 30 Prozent.
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Tipps zum Stillen

Nuckeln will gelernt sein

Wie junge Mütter wunde Brustwarzen vermeiden

(ots) – Wenn frisch gebackene Mütter auf das Stillen mit wunden Brustwarzen reagieren, hat dies meist einen einfachen Grund: Das Kind liegt beim Trinken nicht richtig an. “Um die Haut einer Brustwarze durchzuscheuern, genügen schon zehn Minuten falsches Saugen”, erklärt Lisa Fehrenbach, Beauftragte für Stillen und Ernährung beim Deutschen Hebammenverband, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. “Die Brustwarze darf nicht am Gaumen des Kleinen anstoßen, sondern muss weiter hinten im Mund im weichen Gaumen liegen.” Bevor Mutter und Baby sich eine falsche Technik angewöhnen, sollte die Nachsorgehebamme um Rat gefragt werden. Sie kann zeigen, wie das Baby richtig angelegt wird. Damit sollte die junge Mutter nicht lange warten, denn die Kleinen wollen in 24 Stunden ja immerhin acht- bis 12-mal an die Brust. Geduld ist immer gefragt: In der Regel dauert es drei bis sechs Wochen, bis Mutter und Kind sich dabei aufeinander eingespielt haben.
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Stillen trotz Job

Rechtzeitig vorbereiten, abpumpen, einfrieren

Auf den Job verzichten, weil das Baby Mamas Milch immer noch klasse findet? Das muss nicht sein! Mit der richtigen Organisation schaffen Mütter den Spagat, ermuntert sie das Apothekenmagazin “Baby und Familie“. Steht der Termin für den Wiedereintritt in den Job fest, sollte die Mutter zwei Wochen vorher mit dem Abpumpen beginnen. Dadurch kann sie bereits einen kleinen Vorrat anlegen und das Baby langsam an Flaschenmahlzeiten gewöhnen. Im Kühlschrank bei 4 Grad Celsius hält die Muttermilch drei Tage, im Gefrierfach bei minus 18 Grad bis zu sechs Wochen. Wenn später während der Arbeitszeit abgepumpt wird, muss Gelegenheit bestehen, die Milch sofort zu kühlen. Dazu gibt es zum Beispiel Stilltaschen mit einem Kühlfach. Am besten friert man Muttermilch portionsweise ein. Vor Gebrauch wird sie über Nacht schonend im Kühlschrank aufgetaut. Zum Erwärmen auf Körpertemperatur sind Fläschchenwärmer oder Wasserbad am besten. Ungeeignet ist die Mikrowelle, denn sie zerstört wertvolle Inhaltsstoffe. Wichtig: die Milch kein zweites Mal erhitzen.
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Warum Stillen die Kinder vor Übergewicht schützt

Babys Entscheidung

(ots) – Gestillte Kinder lernen bereits in ihren ersten Lebensmonaten selbst einzuschätzen, wie viel Nahrung sie brauchen. Dadurch signalisieren sie ihren Müttern, wann sie genug haben. Genau diese Fähigkeit schützt sie später womöglich vor Übergewicht. Wie das Apothekenmagazin “Baby und Familie” berichtet, fanden dies US-Forscher von der Temple University in Philadelphia beim Vergleich von Vorschulkindern heraus, die als Babys entweder gestillte oder mit der Flasche aufgezogen worden waren. Den Stillkindern fiel es leichter zu bestimmen, wann sie sich satt fühlten. Sie waren auch seltener übergewichtig als die Flaschenkinder. Die Forscher vermuten, dass Mütter, die mit der Flasche füttern, häufig auf eine bestimmte Tagesmenge fixiert sind. Sie raten, auch beim Fläschchengeben stärker auf die Signale des Babys zu achten.
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