Schlafen
Babys lassen sich die Schlafdauer nicht vorschreiben
(ots) – Manche Kinder krabbeln nach einem halbstündigen Mittagsschlaf topfit aus dem Bett, andere halten regelmäßig eine dreistündige Siesta – und beides ist in Ordnung. Wie bei Erwachsenen lasse sich auch schon bei Kleinkindern ein sehr individuelles Schlafmuster erkennen, erklärt die Neuropädiaterin Dr. med. Evemarie Feldmann-Ulrich im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Hinter dem Mittelwert von elf Stunden Nachtschlaf, den Wissenschaftler errechnet haben, steckt zum Beispiel eine Schwankungsbreite von neun bis dreizehn Stunden. Diesen Beitrag weiterlesen »
Müde Babys gähnen nicht
(ots) – Gähnen können zwar schon die Allerkleinsten, es ist jedoch kein eindeutiges Zeichen für Müdigkeit. “Kinder gähnen auch, wenn sie etwas sehr anstrengt oder sie überfordert sind”, erklärt die Hebamme und Diplom-Psychologin Susanne Lohmann aus Hamburg im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Neugeborene wenden sich ab oder fangen an zu quengeln. “Säuglinge schlafen einfach ein”, sagt Lohmann. Erst mit drei bis vier Monaten werden die Signale eindeutiger: Die Kleinen reiben sich die Augen, ihr Blick wird trüb und ihre Aufmerksamkeit schwindet. Ein älteres Baby könne auch mal überdreht mit Schreien reagieren. Dann helfe nur beruhigen und tragen. Dabei sollte man dem Kind nicht direkt in die Augen schauen, denn das regt an und sorgt wieder für Unruhe.
Schlafsack für Babys besser als Bettdecke
(ots) – Keine Kissen, keine großen Kuscheltiere, keine Decke – in ihrem ersten Lebensjahr brauchen Babys außer einem Schlafsack nichts weiter im Bettchen, berichtet ELTERN in ihrer Ausgabe vom 15. Dezember 2010.
Die Zeitschrift hat alle Fakten, die Mütter und Väter zum Thema Baby-Schlafsack wissen müssen, auf aktuellstem Stand zusammengefasst. Der Grund, weshalb Eltern auf Kissen und Kuscheltiere verzichten sollten, ist, dass ihre Kleinen dann nichts haben, in das sie ihr Gesicht eingraben könnten. Außerdem bleiben sie so eher auf dem Rücken liegen – beides ist wichtig, um das Risiko des Plötzlichen Kindstods zu minimieren. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie Eltern Schlafunterbrechungen durch ein Baby überstehen
(ots) – Wie können Eltern, die nachts für ihr Baby mehrmals aufstehen müssen, sich trotzdem erholsame Schlafphasen verschaffen? “Sie sollten versuchen, den Schlafrhythmus des Kindes und den eigenen möglichst anzupassen”, rät Professorin Dr. med. Svenja Happe, Schlafforscherin am Klinikum Bremen-Ost, im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Grundsätzlich sei es erstrebenswert, pro Nacht vier bis sechs komplette Schlafzyklen mit Einschlafphase, Tiefschlaf und Träumen von jeweils 90 bis 120 Minuten zu haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie Deutschlands Babys schlafen
(ots) Wie Deutschlands Babys schlafen und wie ihre Eltern damit leben – das zeigt die repräsentative ELTERN-Umfrage (Ausgabe 1/2010). Das Meinungsforschungsinstitut forsa hat über 1.000 Mütter und Väter befragt: Wie lange schläft das Kind? Wann geht es ins Bett? Wie oft wacht es nachts auf?
In puncto Nachtruhe sind pflegeleichte Kinder eine klare Minderheit 86 Prozent der Säuglinge (zwischen 0 und 6 Monaten) wachen mindestens einmal nachts auf, ein Viertel dieser Kinder (24 %) sogar dreimal und mehr. Aber immerhin: 13 Prozent der Kleinsten schlafen durch. Mit dem Alter wird es auch für die Eltern, deren Kinder häufiger schreien, besser: Zwischen 13 und 18 Monaten schlafen schon 38 Prozent durch. Nur noch wenige wachen häufiger als zweimal pro Nacht auf (8 % mehr als dreimal). Diesen Beitrag weiterlesen »
Buchtipp “Schlafen statt Schreien”
Babys machen die Nacht zum Tag, schlafen nicht ein, schlafen nicht durch. „Schreien lassen – es wird`s schon lernen“, sagen die einen. Einer der bekanntesten Baby-Schlaf-Ratgeber, Jedes Kind kann schlafen lernen, basiert sogar auf dem sogenannten „kontrollierten Schreienlassen“.
Dass es auch noch andere Methoden gibt, mit denen ein Baby Schlafen lernt und die Eltern ihre wohlverdiente Nachtruhe finden, zeigt Elizabeth Pantley in ihrem Ratgeber Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch.
Die amerikanische Babyexpertin, selbst Mutter von vier Kindern, ist erklärte Gegnerin des „Schreienlassens“. Als zu brutal empfand sie diese Methode, die sie bei ihrer ältesten Tochter ausprobierte. Schon im Laufe der ersten „Schrei-Nacht“ wurde sie weich, hob ihr weinendes Baby aus dem Bettchen und fragte sich: „Wird diese Methode den Bedürfnissen meines Kindes gerecht? Stärke ich so sein Vertrauen in die Welt? Verstehe ich dieses Handeln als liebevolle Erziehung?“ Die Antworten fielen ihr leicht: Nein. Aber sich damit abzufinden, Nacht für Nacht im Stundentakt aufzustehen, das Baby zu stillen und zu schunkeln, kam auch nicht in Frage.
Intensive Recherchen, der Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern und viel Ausprobieren haben ihr gezeigt, dass es auch anders geht – nämlich sanft und liebevoll. Mit ihrem 10-Schritte-Programm für ruhige Nächte bietet sie eine Vielzahl an Tipps, Ratschlägen und Denkanstößen. Oft sind es schon Kleinigkeiten, die einen großen Erfolg bringen – zum Beispiel das Einführen eines Zubettgeh-Rituals. „Picken Sie sich nur die Ratschläge heraus, die Ihnen passend und sinnvoll erscheinen. Sie sollten nichts tun, hinter dem Sie nicht voll und ganz stehen“, empfiehlt Pantley. „Denn jedes Kind ist anders und jede Familie hat ihre eigenen Wertvorstellungen, wo und wie das Baby schlafen soll.“
- Schlafen statt Schreien: Das liebevolle Einschlafbuch
TRIAS Verlag, Stuttgart. 2009
ISBN 9783830435037
Amerikanischer Originaltitel: The No-Cry Sleep Solution
Warum Mittagsschlaf so wichtig ist
Schlummern oder Dösen am Mittag bringt Kindern die innere Ruhe
(ots) – Unser Biorhythmus hat ein mittägliches Tief, daher ist ein Nickerchen sinnvoll und gesund. “Bei Kindern verhindert es eine Überreizung”, erklärt der Kinderarzt Dr. med. Andreas Busse im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Die Kleinen schliefen dann abends sogar besser ein und seien insgesamt ruhiger. Eltern sollten versuchen, ihrem Kind, das sich um die Mittagsruhe drücken möchte, diese schmackhaft zu machen. “Dafür dürfen sie etwas später ins Bett gehen”, rät Busse zum Beispiel. Es reiche auch, wenn das Kind mittags nur etwas döst. Diesen Beitrag weiterlesen »