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Babygesundheit

Kühltherapie rettet Neugeborene mit schwerem Sauerstoffmangel

(ots) – Etwa eines von tausend Babys erleidet unter der Geburt einen Sauerstoffmangel, der sein junges Leben bedroht. Auch wenn es überlebt, bleiben oft schwere Behinderungen. Mit einer in der Regel dreitägigen Kühltherapie kann die Quote der Langzeitschäden jedoch um die Hälfte vermindert werden. Dabei wird die Körpertemperatur der Kleinen auf 33 bis 34 Grad heruntergekühlt. Geschützt werden dadurch geschädigte, aber noch nicht abgestorbene Gehirnzellen. Sie können sich so nach und nach regenerieren. “Die Kühlung ist die einzige wirksame Therapie, die wir haben”, sagt Dr. Norbert Immanuel Teig, leitender Arzt der Abteilung für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin an der Universitätskinderklinik Bochum, im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Die Babys vertragen die Therapie gut, berichtet er: “Es gibt praktisch keine Nebenwirkungen.”

Fieberkrämpfe sind bei Kindern nicht selten

(ots) – Bis zu fünf Prozent aller Kinder erleiden Fieberkrämpfe, meistens im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren. Die Temperatur steigt rasch, das Kind wird bewusstlos und beginnt zu zucken. So dramatisch der Vorfall für Eltern auch aussieht, meistens bleibt er ohne Folgen und bei rund zwei Dritteln der Kinder ein einmaliges Ereignis. Diesen Beitrag weiterlesen »

Plötzlicher Kindstod

Wenn Babys sich selbständig drehen können, verringert sich das Kindstod-Risiko

(ots) – Babys, die in Bauchlage schlafen, haben ein erhöhtes Risiko für den gefürchteten “Plötzlichen Kindstod”. Hat ein Baby aber bereits die Fähigkeit entwickelt, sich selbständig zu wenden, müssen Eltern es nicht zurückdrehen, wenn es sich im Schlaf auf den Bauch gedreht hat, erklärt die Kinderärztin Dr. med. Claudia Saadi im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Wichtig bleibe aber, die übrigen Schlafbedingungen optimal zu gestalten: das Baby nicht zu warm anziehen, ein eigenes Bettchen und ein rauchfreies Schlafzimmer, am besten bei den Eltern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Keine Allergie vom Latexschnuller

(ots) – Junge Eltern sorgen sich immer wieder, ob Latexschnuller für ihr Baby eine Allergie-Gefahr darstellen könnten. “Bisher sind keine gesicherten Fälle bekannt, bei denen durch Verwendung eines latexhaltigen Schnullers eine allergische Reaktion ausgelöst wurde”, beruhigt Prof. Dr. med. Bodo Niggemann von der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI). Diesen Beitrag weiterlesen »

Immer mehr sehr kleine Frühgeborene überleben

(ots) – Vor 20 Jahren hatten Frühchen, die weniger als 1000 Gramm wogen, kaum eine Chance. Inzwischen liegt die Überlebensrate bei 75 Prozent. Immer wieder kommen auch Frühchen unter 500 Gramm durch. Aber viele von ihnen behalten Schäden, weil die Organe, besonders Gehirn und Lungen, noch nicht reif sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

Warum Blutschwämme früh behandelt werden sollten

(ots) – Fast jedes zehnte Baby entwickelt einen Blutschwamm (“Hämangiom”), unter Frühgeborenen sind es sogar 20 bis 30 Prozent. Häufig beginnt er mit einem roten Punkt oder Fleck, der manchmal nur erbsengroß wird, aber sich nach Monaten des Wachstums auch großflächig ausbreiten kann. Eltern dürfen jedoch gelassen bleiben: “Obwohl Säuglings-Hämangiome teilweise äußerst aggressiv wachsen und besorgniserregend aussehen, werden sie nie bösartig”, erklärt Dr. Elke Radeloff, leitende Oberärztin in der Abteilung für Kinderchirurgie des Elisabeth-Krankenhauses Essen, in der “Apotheken Umschau”. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unpräzise Morphindosierung fur kranke Neugeborene

(ots/PRNewswire) – Morphin wird für Neugeborene, die in Intensivstationen behandelt werden, nach dem Körpergewicht dosiert. Zukünftig wird es aller Voraussicht nach differenziertere Kriterien geben. Das ist das Ergebnis einer Studie des niederländischen Top Institute Pharma, der Universität Leiden (Prof. M. Danhof) und des Erasmus Medical Centre/Sophia Children’s Hospital aus Rotterdam (Prof. D. Tibboel). Diesen Beitrag weiterlesen »