Tibetische Namen
Tibetische Namen werden nicht in Vor– und Nachnamen unterschieden und sind zumeist unisex verwendbar, es sei denn, die Bedeutung läßt eindeutig auf Mann oder Frau schließen. Es gibt aber auch Männer, die z.B. „Lhamo“ – Göttin heißen.
Meistens werden zwei Namen zusammengefügt, z.B. heißt der Dalai Lama „Tenzin Gyatso“ – Ozean des Wissens.
Tibeter können bei hohen Lamas um eine Namensgebung für ihre Kinder bitten. So kommt es, dass die meisten Kinder, deren Eltern beim Büro des Dalai Lama einen Namen erfragen, den ersten Namen „Tenzin“ haben.
Einige tibetische Namen mit der Bedeutung
Zusammengestellt von Antje Urlicki
- Karma
- Stern, Minute
- Dawa
- Mond, Monat
- Nyima
- Sonne, Tag
- Tashi
- Glück, unter einem günstigen Stern stehend
- Kunzang
- immer freundlich
- Kalzang
- Glück, gutes Schicksal
- Thagpa
- Ruhm
- Gonpo
- Beschützer
- Gyatso
- Ozean (männlich)
- Dolkar
- Weiße Tara / Große Göttin
- Dolma
- Göttin Tara / die uns von dem Leiden der weltlichen Existenz befreit
- Chime
- unsterblich
- Jamphel
- höchste Liebenswürdigkeit, Sanftheit, Zartheit
- Jamyang
- sanfte, zarte Stimme / Melodie
- Jigme
- ohne Angst
- Norbu
- wertvoller Stein, Juwel, der dem Besitzer gutes Schicksal / Glück bringt
- Pema
- Lotusblume
- Tsering
- langes Leben
- Tsering Kyi
- glückliches langes Leben
- Tsomo
- Ozean (weiblich)
- Sangmo
- Freundlichkeit (weiblich)
- Sangpo
- Freundlichkeit (männlich)
- Yeshi
- göttliches Wissen
- Rabten
- sehr standfest, stabil, ruhig
- Sherab
- Wissen
- Sonam
- Tugendhaft
- Lhamo
- Göttin
- Lhundup
- hat alles ohne Anstrengung
- Wangshuk
- kraftvoll
- Tenzin
- Wissen
- Dorjee
- unverwandelbar, Diamantkörper
- Semkyi
- glücklicher Geist
Siehe auch:
- Unisex-Namen
- Nachrichten über Namen
- Gefahr im Straßenverkehr – Ben und Sophie sind unterwegs!
- Wie Kinder zu ihrem Namen kommen
- Namen mit T