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Warum Babys über ihre eigene Entwicklung erschrecken

(ots) – Wenn Babys und Kleinkinder plötzlich Dinge verweigern, die sie längst beherrschten, kann sich dahinter ihr Schreck über neue Erfahrungen verstecken. Weil ihre Entwicklung plötzlich Fahrt aufnimmt, reagieren sie ängstlich, anhänglich, angespannt und suchen Zuflucht bei den engsten Bezugspersonen, erklärt das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Besonders in den ersten Lebensjahren finden eine ganze Reihe von entscheidenden Umorganisationen im Gehirn statt, nach deren Abschluss das Kind jedes Mal eine neue Fähigkeit erworben hat. Eltern sollten wissen, dass das Kleine darauf auch ängstlich reagieren kann – eine Begleiterscheinung, die es ihnen oft schwer macht, das Positive daran zu sehen. Dann sind Vater und Mutter gefragt, den Kleinen Sicherheit, Nähe und Trost zu spenden. Bald wird der Nachwuchs wahrscheinlich mit neuen Fertigkeiten überraschen.


So entwickeln sich unsere Babys

(ots) “Wann kann mein Kind was?” – das ist ein Thema, das alle Mütter und Väter intensiv beschäftigt, vor allem beim ersten Baby. Die Zeitschrift ELTERN wollte es jetzt genau wissen und fragte: Wie war das bei Ihnen? Über 4000 Leser und Online-User nahmen an der Exklusiv-Umfrage teil, so die Zeitschrift ELTERN in ihrer Ausgabe 03/2010.

Die wichtigsten Ergebnisse

Vor allem im zweiten (39 %) und im dritten Lebensmonat (27 %) haben Eltern zum ersten Mal das Gefühl, ihr Kind wirklich zu erreichen. Ist am Anfang die Berührung das entscheidende Mittel der Kommunikation, werden jetzt Mimik und eine allererste Form der Sprache wichtig.

Überwiegend zwischen dem dritten und fünften Lebensmonat (insgesamt 70 %) beginnen Babys ihre Welt zu begreifen: Sie strecken die Hand nach Spielzeug aus und stecken es in den Mund. Spätestens mit einem halben Jahr heißt das für Eltern: Keine kleinen, verschluckbaren Gegenstände oder scharfe Dinge mehr in Baby-Reichweite aufbewahren!

Das große Krabbeln: Frühchen lassen sich mit der Fortbewegung ein paar Wochen länger Zeit als termingerecht geborene Babys. Aber etwa mit einem Dreivierteljahr machen die meisten von ihnen die Wohnung genauso unsicher wie alle Altergenossen. Termingerecht geborene Kinder beginnen meist zwischen dem fünften und dem achten Lebensmonat (insgesamt 61 %), sich selbstständig fortzubewegen.

Manche Klischees über Männer und Frauen stimmen übrigens tatsächlich. Die ELTERN-Umfrage zeigt genau wie die Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Literatur, dass Mädchen beim Sprechenlernen die Nase vorn haben: 31 Prozent  können zwischen dem 11. und 16. Lebensmonat fünf Wörter sagen gegenüber 26 Prozent der Jungen.

Siehe auch:


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