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Babyzeit – Start in ein neues Leben

Mit einem Baby beginnt für ein Paar die Zeit der Veränderungen. Was es bereits vor einer geplanten Schwangerschaft zu beachten gilt, berichtet die Neue Apotheken Jllustrierte in einer großen Serie, die in der Ausgabe vom 1. April 2008 startete.

Mit einem sogenannten Frauenthermometer kann frau allmorgendlich vor dem Aufstehen die Temperatur messen und so auf einfache Weise Zyklusverlauf und Zeitpunkt des Eisprungs berechnen. Die Zeit des Eisprungs stellt im Zyklus der Frau den günstigsten Zeitpunkt für eine Befruchtung dar. Außerdem gibt es spezielle Geräte, die das Messen erleichtern, die Zykluskurve erstellen und sogar den Zeitpunkt des Eisprungs angeben. Aber auch bestimmte Hormone signalisieren die höchste Empfängnisbereitschaft. Sie lassen sich im Urin mit Hilfe von Teststäbchen und -geräten nachweisen.


Spätestens während der Schwangerschaft steigt der Bedarf an vielen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Folsäure und Jod werden dabei besonders häufig genannt. Da Deutschland als Jodmangelgebiet gilt, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung werdenden Müttern etwa 230 Mikrogramm am Tag.

Bereits viel früher muss frau jedoch schon an die Einnahme von Folsäure denken. Rechtzeitig mit beginnender Familienplanung eingenommen schützt dieses Vitamin das ungeborene Kind vor einem offenen Rücken, einem sogenannten Neuralrohrdefekt. Denn die Anlage des Neuralrohres erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Frauen noch gar nicht wissen, dass sie schwanger sind. Spätestens drei Monate vor einer geplanten Schwangerschaft empfiehlt sich zudem, den Impfstatus überprüfen zu lassen und Impflücken zu schließen.


Schwanger trotz Transplantation

Frauen mit Spenderorganen haben schon rund 20000 Kinder ausgetragen.

(ots) – Leben Frauen mit einem transplantierten Organ, schließt dies nicht aus, dass sie Kinder bekommen. Mehr als 20.000 solcher Schwangerschaften seien bereits weltweit dokumentiert, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Die Schwangerschaft muss aber gemeinsam mit den behandelnden Ärzten geplant werden. Voraussetzung ist, dass die Organe – am häufigsten sind dies Nieren – einwandfrei arbeiten und die Frauen keinen Bluthochdruck haben. Während der Schwangerschaft werden die Medikamente, die das Transplantat vor einer Abstoßung schützen, auf Mittel umgestellt, die das Kind nicht schädigen. Die werdenden Mütter gelten aber immer als Hochrisikoschwangere. Meistens kommen die Kinder ein paar Wochen vor dem Geburtstermin per Kaiserschnitt zur Welt und sind etwas zu klein. Langzeitfolgen für das Kind durch die Immundepressiva der Mutter wurden bisher nicht beobachtet.


Der biologische Eisprungtest

Für Paare mit Kinderwunsch bietet der Eisprungtest “OvuQUICK” eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit, die fruchtbaren Tage der Frau exakt zu bestimmen und so die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.

“Wir haben uns über zwei Jahre ein Kind gewünscht, aber es hat einfach nicht geklappt. Mit OvuQUICK ging dann alles ganz schnell. Der Test hat mir geholfen, herauszufinden, wann meine fruchtbaren Tage sind. Jetzt bin ich im 4. Monat schwanger”, so die begeisterte Kundin Ina Mertens.

Frau Mertens und ihr Mann sind kein Einzelfall: Die ungewollte Kinderlosigkeit von Paaren liegt in Deutschland bei fast 5 % – Tendenz steigend. Stress, das Absetzen der Pille und das zunehmende Alter von Frauen mit Kinderwunsch sind nur einige der Ursachen für einen unregelmäßigen Zyklus, der eine Schwangerschaft erschwert.

Nicht immer liegen die Gründe für die ungewollte Kinderlosigkeit bei der Frau. Häufig sind auch die verringerte Anzahl und Bewegungsfähigkeit der männlichen Spermien verantwortlich. Hier steht der Ovu-Quick-Anbieter, die Marburger NanoRepro AG, kurz vor einem Durchbruch: Um die Fruchtbarkeit von Männern in Zukunft besonders leicht zu testen, ist für Anfang 2009 die Markteinführung des ersten Fertilitätstest “für ihn” geplant – ebenfalls ganz diskret und bequem für zuhause.


Schwanger werden – Warten aufs Wunschkind

Cherie Blair, Frauke Ludowig oder Madonna sind berühmte Frauen, die mit über 40 Jahren schwanger wurden.

Sie sind prominente Beispiele für einen Trend, der immer häufiger zu beobachten ist: Karriereplanung oder der fehlende Kinderwunsch des Partners sind Gründe, die Familienplanung oder eine weitere Schwangerschaft auf später zu verlegen. Zu langes Warten kann jedoch ungewollt in die Kinderlosigkeit führen.

Um optimale Bedingungen für eine Befruchtung und das werdende Kind zu schaffen, sollten beide Partner ihren bisherigen Lebenswandel prüfen. Das empfiehlt Marïel Croon, erfahrene Hebamme und Wissenschaftsjournalistin aus den Niederlanden in ihrem Ratgeber “Schwanger werden”. Rauchen, Alkoholgenuss und die Einnahme von Medikamenten gefährden das ungeborene Kind und wirken sich negativ auf die Fruchtbarkeit bei Mann und Frau aus. Auch Frauen, die fanatisch Sport treiben, mindern ihre Reproduktionsfähigkeit: Sie produzieren viel Endorphine und Cortisol, die den Hormonzyklus durcheinander bringen.
“Lieben Sie nicht gleich nach einem festen Plan”, rät die Expertin. Klappt es nicht spontan mit einer Schwangerschaft, lässt sich der Sexualverkehr immer noch ‘organisieren’. Anhand eines Zykluskalenders und der Konsistenz der Schleimabsonderungen des Gebärmutterhalses lassen sich die fruchtbaren Tage ausmachen. Die richtige Liebesposition hilft dabei, dass so wenig Samen wie möglich verloren geht.

Kinderwunsch und seine Erfüllung sind Thema des Ratgebers “Schwanger werden” (TRIAS Verlag, Stuttgart. 2005). Die Autorin Marïel Croon gibt Auskunft über Fruchtbarkeit und Kinderlosigkeit sowie Risiken und Chancen medizinischer Hilfen.

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