GlamFamiliyLogo Tipps für Schwangere | Umstandsmoden | Kinderwagen | Babyratgeber | Babysachen

Problem-Arzneien für Schwangere

Mehrere Herz-Medikamente sind gefährlich für das Baby

(ots) – Bestimmte Arzneimittel gegen Bluthochdruck und chronische Herzschwäche, sogenannte Sartane und ACE-Hemmer, dürfen nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden. Das berichtet die Apotheken Umschau unter Berufung auf die Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. Obwohl auch die Beipackzettel auf die Nebenwirkungen hinweisen, sind der Kommission in kurzem Abstand zwei Fälle bekannt geworden, in denen während der Einnahme von Sartanen schwere Entwicklungsstörungen des Fötus auftraten. Vermutlich greifen die Wirkstoffe in die Organentwicklung des Ungeborenen ein. Schwangere sollten dem betreuenden Gynäkologen auf jeden Fall alle Medikamente nennen, die ihnen vom Hausarzt verschrieben wurden.



Schwangere sollten sich bei der Einnahme von Zusatzpräparaten besser informieren

(ots) – Das Beste fürs Baby! Deshalb achten viele Schwangere auf ihre Ernährung und nehmen zusätzlich Nahrungsergänzungsprodukte. Vorher sollten sie sich aber fachkundigen Rat einholen, was und wie viel sie benötigen, mahnen Forscher der Technischen Universität München, die das Verhalten der werdenden Mütter überprüften. So nahmen 85 Prozent der Frauen Folsäure ein, aber oft zu spät und zu hoch dosiert, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Ein Drittel schluckte Eisenpräparate, obwohl kein Mangel bestand. Bei Jod und Folsäure ist die Dosierung wichtig. Ob Eisen eingenommen werden muss, kann nur der Arzt feststellen.


Schwangere verzichten meist auf Selbstmedikation

(ots) – Nur 5 Prozent aller Schwangeren greifen in der Apotheke ohne ärztliche Empfehlung zu rezeptfreien Medikamenten. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative infas-Umfrage bei 1.300 Müttern von Kindern unter 10 Jahren im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. “Die Vorsicht der werdenden Mütter ist erfreulich”, so Friedemann Schmidt, Vizepräsident der ABDA. “Schwangere und Stillende sollten die Einnahme von Medikamenten grundsätzlich vorab mit ihrem Arzt absprechen.” Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen wie Folsäure können vor und während der Schwangerschaft sinnvoll sein. Dazu informieren Arzt und Apotheker gerne individuell.

Knapp zwei Drittel aller Mütter nehmen laut der infas-Umfrage während der Schwangerschaft oder Stillzeit, abgesehen von Vitaminen oder Mineralstoffen, keine Arzneimittel ein. Jeder fünften Schwangeren oder Stillenden verordnet der Arzt Medikamente gegen akute Beschwerden wie Schmerzen. Etwa 17 Prozent der Schwangeren werden gegen eine bestehende Erkrankung der Mutter medikamentös behandelt.

Siehe auch:


Diesen Artikel weiterempfehlen:


Kommentieren