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Warum Hormone Schwangere manchmal so schön machen

Die Haut in anderen Umständen

Überraschende Veränderungen erleben Schwangere oft mit ihrer Haut: Häufig wird sie schöner, nämlich fester und glatter berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Ursache ist das Hormonhoch des Körpers. Es führt zu strafferem Bindegewebe und zu einer besseren Durchblutung. Außerdem speichert die Haut jetzt mehr Feuchtigkeit.


Gelegentlicher Nachteil: Bei Frauen mit entsprechender Veranlagung zeigen sich jetzt manchmal unschöne, rote Äderchen. Durch eine verminderte Talgproduktion normalisiert sich sonst fettige Haut häufig, kann aber auch zur Trockenheit neigen. Schwangere sollen ihren Teint aus all diesen Gründen deshalb gut beobachten und die Pflege anpassen. Das gilt besonders bei bestehenden Hautleiden. Akne zum Beispiel bessert sich meist. Wenn nicht, muss mit dem Arzt die weitere Therapie besprochen werden, denn etliche Akne-Medikamente sind nun tabu. Manche Frauen reagieren in der Schwangerschaft auch extrem lichtempfindlich. Betroffene sollten vorbeugen und schon morgens eine Gesichtscreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30) auftragen.


Schwangerschaftsstreifen nicht unvermeidbar

Pflege, Massage und Training helfen sie verhindern

Fast jede zweite werdende Mutter bekommt Schwangerschaftsstreifen. Das sind Einrisse im Bindegewebe, die zunächst blaurot schimmern und nach der Geburt verblassen. Weiß und silbrig begleiten sie die Frauen in sehr unterschiedlicher Ausdehnung durchs Leben? manchmal kaum sichtbar, gelegentlich aber auch störend breit. Diese Dehnungsstreifen sind aber kein unabwendbares Schicksal, berichtet das Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre. Gezielte Pflege, Massagen und Muskeltraining können das Ausmaß der Streifen stark eingrenzen. Sanfte Massagen mit einem Luffa-Handschuh oder Igel-Ball und wechselwarmes Duschen helfen, das Bindegewebe geschmeidiger zu machen. Dazu dienen auch Zupf und Knetmassagen, bei denen die Haut sanft von der Muskulatur weg bewegt wird. Großzügig soll dabei ein gutes Pflegeöl aufgetragen werden.


Schwanger: Blühende Sommersprossen

Hormone verstärken Hautpigmente

Bei vielen Schwangeren nimmt die Hautpigmentierung besonders im Gesicht erheblich zu. Mehr Sommersprossen und größere bräunliche Flecken, so genannte Melasmen, können die Folge sein, berichtet das Apothekenmagazin Baby&Familie. Diese “Mutterflecken” sind harmlos, können kosmetisch aber sehr stören.

Verstärkter Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor – LSF 50 – und mehr und ein breitkrempiger Hut halten sie in Grenzen. Die Flecken verschwinden nach der Geburt meist von selbst. Wenn nicht, kann eine mit dem Hautarzt abgestimmte Kombinationsbehandlung aus Peeling und Bleichcremes helfen.


Zahnpflege intensivieren!

Hormonelle Umstellung macht Zahnfleisch anfällig

Keine Schwangerschaft kostet unweigerlich den viel beschworenen Zahn. Aber Fakt ist: Die Anfälligkeit für Karies und Zahnfleischentzündungen wächst in dieser Zeit, berichtet das Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre. Durch die hormonelle Umstellung wird das Zahnfleisch lockerer.

Wird nun nicht besonders sorgfältig gepflegt, steigt das Risiko für Parodontitis. Diese chronische Entzündung kann durchaus auch dem Ungeborenen schaden. Frauen, die ein Kind planen, sollten deshalb eventuell nötige Gebiss-Sanierungen rechtzeitig vornehmen lassen.

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