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Folsäure bei Kinderwunsch

Schneller schwanger durch Folsäure?

Frauen, die schwanger werden wollen, wird empfohlen, Folsäure einzunehmen. Der Grund ist aber nicht, dass sich die Fruchtbarkeit erhöht und die Frau schneller schwanger wird. Vielmehr ist eine ausreichende Folsäureversorgung für die gesunde Entwicklung des Babys wichtig. Beim heranwachsenden Baby kann ein Mangel an Folsäure in der frühen Schwangerschaft zu Fehlbildungen führen und das Risiko für Fehlgeburten erhöhen. Da das schon für die ersten Wochen der Schwangerschaft gilt, sollte die Frau schon vorsorglich Folsäure einnehmen. Schließlich weiß sie am Anfang der Schwangerschaft noch gar nichts von ihrem Glück!



Mit DHA und Premium-Folsäure optimal versorgt in Schwangerschaft und Stillzeit

(ots) – “Unverzichtbare Grundlagen für eine gesunde Entwicklung des Kindes sind: eine bestmögliche Förderung durch Bildung und Erziehung und eine optimale Ernährung auch schon in der Schwangerschaft und Stillzeit”, so Prof. Holger Schulze, Universität Erlangen-Nürnberg. Bei der optimalen Ernährung sind vor allem zwei Nährstoffe unverzichtbar: Metafolin und DHA. Metafolin ist praktisch die “Premium-Folsäure” (biologisch aktives Folat) nach dem Vorbild der Natur. Es sorgt zum einen für zusätzliche Sicherheit bei der Entwicklung des werdenden Lebens und zum anderen für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf. Die internationale Fachwelt hat eine weltweit einheitliche Empfehlung zur DHA-Aufnahme während der Schwangerschaft und Stillzeit ausgesprochen: Mindestens 200 mg DHA täglich gelten als optimal. Eine Studie mit 11.800 Frauen konnte zeigen: Je mehr DHA die (werdenden) Mütter während der Schwangerschaft und Stillzeit aufnahmen, desto besser war die kindliche Entwicklung in punkto soziales Verhalten, Kognition (Lernen und Verstehen) und Motorik (z. B. Greifen).

Beide Nährstoffe gibt es in einer aufeinander abgestimmten Kombination rezeptfrei in der Apotheke: Femibion® 400 Folsäure Plus Metafolin® + DHA.


Experten fordern Aktualisierung der Folsäure-Empfehlung

Ausreichende Folsäureversorgung bereits bei Kinderwunsch wichtig

“Die bestehende Empfehlung der Folsäure-Zufuhr bei Kinderwunsch reicht für eine gesunde Entwicklung des Kindes offensichtlich nicht aus”, so der Bonner Professor Dr. Klaus Pietrzik. Bereits seit 1995 wird allen Frauen im gebärfähigen Alter empfohlen, täglich 400 Mikrogramm Folsäure zu sich zu nehmen. Doch die Mehrzahl der Schwangeren ist mit Folsäure unterversorgt. Lediglich der Hälfte der Frauen im gebärfähigen Alter ist die Bedeutung des B-Vitamins für die Gesundheit des Kindes überhaupt bekannt. Nun belegen neue wissenschaftliche Untersuchungen, dass die aktuelle Zufuhr-Empfehlung in vielen Fällen nicht ausreicht, um eine optimale Vorsorge zu gewährleisten.

Folsäure spielt eine Schlüsselrolle bei der Teilung und Vermehrung von Zellen und sorgt somit für ein gesundes Wachstum und Reifung des neuen Lebens. Insbesondere bei der Ausbildung des Rückenmarkskanals (Neuralrohr)- dies geschieht bereits zwischen dem 22. und 28. Schwangerschaftstag – ist das B-Vitamin maßgeblich beteiligt. Da viele Frauen zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht wissen, dass sie schwanger sind, ist ein ausreichend hoher Folatspiegel bereits bei Kinderwunsch entscheidend. Derzeit raten wissenschaftliche Fachgesellschaften Frauen ab vier Wochen vor der Empfängnis zusätzlich 400 Mikrogramm Folsäure zur Nahrung zur ergänzen.

“Jetzt gibt es neue Studiendaten, die diese Empfehlung infrage stellen”, sagte Pietrzik. In einer aktuell durchgeführten Untersuchung am Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Bonn zeigte Pietrzik, dass erst nach einer mindestens 12 Wochen vor der Empfängnis beginnenden Nahrungsergänzung mit 400 Mikrogramm Folsäure die notwendige Folatkonzentration erreicht wird. Bei einer Gabe von 800 Mikrogramm Folsäure genügt dagegen eine vierwöchige Vorlaufphase.

Dies unterstreicht auch eine groß angelegte Erhebung, an der 5.502 Schwangere teilnahmen. In der Gruppe der Frauen, die ab vier Wochen vor der Schwangerschaft ein Vitaminprodukt mit 800 Mikrogramm Folsäure und weiteren B-Vitaminen eingenommen hatten, wurden deutlich mehr Kinder mit gesunder Organentwicklung geboren. Die Schlussfolgerungen des Experten: “Eine optimale Prävention ist mit 800 Mikrogramm Folsäure in Kombination mit weiteren Nährstoffen möglich. Da allgemeine Aufklärungsmaßnahmen nicht greifen und eine Zwangsanreicherung von Grundnahrungsmitteln für Deutschland nicht infrage kommt, ist die Aufforderung durch den Arzt zur frühzeitigen Folsäuresubstitution eine viel versprechende Alternative.”

Der niedergelassene Gynäkologe Dr. Andreas Jantke aus Berlin schätzt, dass nur knapp 30 Prozent seiner Patientinnen mit Kinderwunsch frühzeitig Folsäure einnehmen. “Oft fällt der Anteil der Frauen mit einer optimalen Folsäure-Versorgung im gebärfähigen Alter noch geringer aus, denn die Bedeutung des wichtigen B-Vitamins für eine gesunde Entwicklung des Kindes ist den Frauen nicht bekannt.” Das belegt auch eine aktuelle Untersuchung der Universität Greifswald. Hier nahmen nur elf Prozent der Frauen aus städtischen Gebieten und neun Prozent der Frauen aus ländlichen Regionen schon frühzeitig vor der Empfängnis Folsäure ein. Jantke: “Die Beratung über einen Folsäuremangel durch den Gynäkologen, den Hausarzt und den Apotheker ist von entscheidender Bedeutung”

Vor diesem Hintergrund hat Merck Selbstmedikation (Darmstadt) ein neues Produkt zur Nahrungsergänzung für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere entwickelt. Femibion® 800 Folsäure Plus enthält Folsäure in einer hohen Dosierung von 800 Mikrogramm pro Kapsel, zehn weitere Vitamine, darunter alle anderen Vitamine der B-Gruppe, die Vitamine C und E sowie Jod.

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