Überdurchschnittlich häufig Zwillinge für Frauen über 40
(ots) Frauen jenseits der 40 bringen überdurchschnittlich häufig Zwillinge zur Welt, auch ohne medizinische Unterstützung. “Der Körper legt einen hormonellen Endspurt ein. Vermutlich versucht er, in den Jahren vor der Menopause noch einmal das Letzte aus den verbleibenden Follikeln heraus zu holen”, sagt die Hamburger Gynäkologin Dr. Katrin Schaudig im Frauenmagazin BRIGITTE WOMAN (Heft 05/09). Die Folge: Kommt es zum Eisprung, machen sich häufig mehrere Eizellen auf den Weg. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, erklärt aber auch, warum auf die letzte Minute oft zwei Babies auf die Welt kommen. Ab wann der Hormonhaushalt sich verändert, ist jedoch individuell sehr verschieden. Dieser Prozess beginnt schleichend schon lange, bevor erste Auswirkungen zu spüren sind, bei vielen Frauen bereits mit Ende 30. Schaudig: “Frauen sind in dieser Phase, die durchaus Jahre anhalten kann, einer hormonellen Achterbahn ausgesetzt.”
Siehe auch:
- Sprach-Check für Babys
- Kinderlose Paare sind ähnlich zufrieden wie Eltern
- Tipps für “schwangere Väter”
- Unerfüllter Kinderwunsch: Für ein Baby würden Frauen fast alles tun
- Was zuckerkranke Schwangere für ihren Nachwuchs tun können