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Baby-Brei: Selbst gekocht ist top

Auch beim Baby-Brei schlägt Hausgemachtes die Konserve

(ots) – Wenn Eltern ihrem Nachwuchs etwas wirklich Gutes auf den ersten Löffel geben wollen, sollten sie den Brei selbst zubereiten. Dazu rät die Ernährungswissenschaftlerin Claudia Thienel, Bonn, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.
Der Geschmackssinn wird sehr früh geprägt. Selbst zubereiteter Brei schmecke intensiver als aus der Konserve. Fertige Babynahrung aus dem Glas sei allerdings auch unbedenklich. “Es gibt kaum andere Lebensmittel, die in Deutschland so strenge Auflagen erfüllen müssen”, sagt Thienel. Das schütze aber nicht vor überflüssigen Zutaten wie Aromen, Zucker, Gewürzen oder Vitaminzusätzen. “Salz zuzufügen ist ein Trick des Herstellers, um Kinder an seine Nahrung zu gewöhnen. Gesalzenes schmeckt interessanter”, berichtet die Ernährungsexpertin. Beim Selberkochen rät sie, in den ersten zehn Monaten auf Salz ganz zu verzichten. Und: “Wer selbst kocht, sollte auf jeden Fall Biozutaten verwenden, weil sie weniger Schadstoffe enthalten.” Wer Babybrei auf Vorrat kocht, soll diesen besser einfrieren als einkochen, denn dabei bleiben mehr Vitamine erhalten.


Kleine Spuckspechte

Was passiert, wenn Babys immer wieder ihr Essen ausspeien

(ots) – Solange ein Kind gut gedeiht, müssen Eltern sich keine Sorge machen, wenn es immer wieder einmal das Essen ausspeit. “Bei vielen Babys ist der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen noch nicht perfekt”, erklärt Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Das führe dazu, dass etwas von der Nahrung wieder nach oben gelangt und ausgespuckt wird. Vor allem, wenn das Kleine flach liegt, passiert dies oft. “Man nennt das gastroösophagealen Reflux”, erklärt Busse. Besonders in den ersten Lebensmonaten trete er sehr häufig auf. Mit zunehmendem Alter, fester Kost und aufrechter Körperhaltung verschwinde das Problem in der Regel von allein. Busse: “Im Zweifelsfall muss aber der Kinderarzt entscheiden, ob eine spezielle Untersuchung und Behandlung notwendig ist.”


Soja für Babys problematisch

Erhöhte Blutwerte pflanzlicher Hormone und gesteigertes Allergierisiko

(ots) – Babys sollten im ersten Lebensjahr keine Säuglingsnahrung auf Sojabasis bekommen. Ausnahmen gelten nur bei der sehr seltenen angeborenen Milchzucker-Unverträglichkeit und bei Galaktosämie, erklärt der Vorsitzende der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Professor Dr. Berthold Koletzko, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Pflanzliche Hormone (Phytoöstrogene) aus der Sojabohne könnten das empfindliche Hormongleichgewicht des kindlichen Organismus stören. Eine Langzeitstudie habe außerdem gezeigt, dass junge Erwachsene, die als Säuglinge Soja erhalten hatten, doppelt so häufig mit antiallergischen und antiasthmatischen Medikamenten behandelt werden mussten.


Babys Hitzeschutz

An heißen Tagen brauchen Kleinkinder mehr Flüssigkeit

(ots) – Knallt draußen die Sonne, brauchen Babys je nach Alter zwischen 0,2 und 0,5 Liter mehr Flüssigkeit. Nur so kann ihr Körper Wärme regulieren, heißt es im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Die zusätzliche Trinkmenge sollte aber nicht nur aus Wasser bestehen, zitiert die Zeitschrift Dr. Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: “Zu viel Wasser kann den empfindlichen Natriumhaushalt des kleinen Körpers stören und zu Krampfanfällen führen.” Eltern sollten den Durst ihres Säuglings über Muttermilch oder Flaschennahrung sowie Tee stillen.

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