Edith

Weiblicher Vorname

Der Name Edith war von 1920 bis 1935 besonders populär.

edith

Herkunft

Edith stammt aus dem Angelsächsischen. Ursprünglich Eadgyth.

Bedeutung

ead = „Erbgut; Besitz“ und gyth = „Kampf“.

Varianten

  • Edit (ungarisch)
  • Editha (latinisierte Form)
  • Edita
Thema: Namenslexikon

58 Kommentare zu "Edith"

  1. Edith Buchholz sagt:

    Guten Abend allerseits!

    Sehr erfreut bin ich über die vielen Kommentare zu unserem schönen Namen! Ich bin Jahrgang 1963 und hatte immer eine weitere Edith in meiner Schulklasse. Heute arbeite ich in einem Altenheim und treffe häufiger auf Ediths als Bewohnerinnen. Was ich gar nicht wußte ist, dass es auch Ediths im Alter meiner Kinder gibt, sprich 90er Geburtsjahrgänge.
    Meine Eltern nannten mich nach Edith Stein, einer Jüdin, die zum Katholizismus konvertierte, Philosophie studierte und schließlich in den Karmel-Orden eintrat. Leider wurde sie von den Nazis ermordet. Ich selbst wuchs als Katholikin auf und befinde mich nun auf dem Weg zum jüdischen Glauben.
    Ein Name hat eben doch eine tiefe Bedeutung!
    Liebe Grüße aus Dülmen im Münsterland

  2. Edith Munzinger sagt:

    Ich finde den Namen gut – auch wenn er nicht sehr klangvoll ist .Vor allem liebe ich die englische Aussprache mut dem „th“ und die Italiener hängen ein „a“ daran. Seit über 80 Jahren hatte ich nun Zeit, mich über den eher seltenen Namen zu freuen! (Aerger hat er mir nie bereitet)

  3. Edith Pilar sagt:

    Meinen Namen habe ich immer als etwas ganz besonders betrachtet, weil es nicht so viele davon gibt. Ich bin 1954 geboren. Mein Vater hatte den Namen ausgesucht.
    2016 habe ich mich in meinen Namen so richtig verliebt, als meine Enkelin zum ersten Mal Oma Edith zu mir sagte. Und zwar mit Betonung auf dith. Dabei hebt sie die Stimme etwas an, wenn das dith kommt. Die meisten ziehen das E in die Länge und mit dem dith senken sie die Stimme. Das hört sich so plump und gewöhnlich an und fühlt sich nicht lieb an. Aber mit dem nach oben betonten dit klingt es irgendwie schon fast französisch. Das zarte Stimmchen dieser 1 3/4-jährigen kleinen Person hat mich zum ersten Mal mit meinen Namen angesprochen, liebevoll und ganz ernst. Dabei hat sie mich erwartunsvoll mit den klaren und großen Kulleraugen angeschaut und mir wurde ganz warm ums Herz. Schon lange hat mich nichts so sehr berührt, wie dieser eine Moment.
    Ich wünsche jedem Menschen so einen Kindermund im Ohr. Es ist wie ein Erwachen. Ich bin gemeint und nicht nur mit meinem Namen angesprochen.
    Grüße an alle, die dies lesen
    von E’dith

Kommentieren