akustische Spielzeuge können für Kinder viel zu laut sein
Babys und Kleinkinder vor Hörschäden schützen
(ots) – Der Trend geht weiterhin in Richtung elektronisches Spielzeug. Für Babys und Kleinkinder sind musizierende MP3-Plüschtiere und Babyrasseln mit elektronischen Features wie Soundeffekte die Renner im Verkaufsregal. Was viele Eltern aber häufig nicht wissen: Akustische Spielzeuge können für Babys und Kleinkinder viel zu laut sein. Elektronische Rasseln und Quietschspielzeuge etwa dürfen einen Wert von 85 Dezibel (dB(A)) nicht überschreiten, um bei Kindern keine Hörschäden hervorzurufen.
Wie können Eltern ihre Kinder schützen? Die Dezibelzahl steht in den seltensten Fällen auf der Verpackung. Noch dazu haben wir in Deutschland keine Prüfpflicht für Spielzeug. Laut Branchenschätzung werden für den deutschen Markt lediglich 20 Prozent aller Spielzeuge von unabhängigen Testhäusern auf ihre Sicherheit geprüft. In internationalen Märkten dürfte diese Zahl noch wesentlich geringer ausfallen. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet deshalb auf neutrale Prüfzeichen wie das VDE-Dreieck.
“Die CE-Kennzeichnung halten viele Eltern fälschlicherweise für ein Sicherheitszeichen” warnt Dr. Thomas Seitz vom VDE Prüf- und Zertifizierungsinstitut in Offenbach. Besonders bei Kleinkindern ist Vorsicht geboten. Zwar können Eltern beim Kauf die Lautstärke des Spielzeugs testen, was jedoch für Erwachsene noch im Normbereich sein mag, ist für die Ohren eines Kleinkindes purer Krach. Eine Dauerbeschallung mit einer zu lauten Babyrassel kann im schlimmsten Fall zu einer permanenten Schädigung der Ohren führen.
Siehe auch:
- Auszeichnungen für Babyspielzeug aus Holz des Herstellers Heimess
- Die wichtigsten Tipps für eine entspannte Fahrt in den Urlaub
- Baby-Kurse sind vor allem für die Eltern sinnvoll!
- Rotavirus: Mütter und Väter sind fürs Impfen
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Danke für die Tipps, das war mir so noch gar nicht klar, ich habe mich auch immer auf die CE Kennzeichnung verlassen.