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Risiko durch Rauchen

Großes Asthma-Risiko, wenn Schwangere raucht

Erkrankungsgefahr des Babys besonders bei familiärer Vorbelastung extrem hoch

Schwangere sollten nicht rauchen – Frauen aus Familien, in denen Asthma schon vorkommt, auf gar keinen Fall. Das Erkrankungsrisiko für das Ungeborene steigt dadurch nämlich um das 20fache, mahnt Privatdozentin Dr. Susanne Lau, Oberärztin an der Kinderklinik der Berliner Charité im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. “Rauchen und entsprechende Gene sind eine besonders üble Kombination”, sagt sie. Mit einem erhöhten Risiko leben Kinder erblich vorbelasteter Familien immer. Aber keinen anderen Auslösefaktor können Eltern so sicher vermeiden wie das Gift aus den Zigaretten.



Rauchende Frauen werden seltener schwanger

Rauchende Frauen verschlechtern ihre Chancen, schwanger zu werden. Das Apothekenmagazin “Baby und Familie” berichtet über eine portugiesische Studie, deren Ergebnis dies noch einmal bekräftigt. Von starken Raucherinnen, die sich einer künstlichen Befruchtung unterzogen, wurde nur jede dritte schwanger.
Bei Frauen hingegen, die nur sehr wenig oder gar nicht rauchten, waren es mehr als die Hälfte.


Verzicht für das Leben

Britische Studie: Zigaretten Hauptrisiko für den Plötzlichen Kindstod

Rauchen in und nach der Schwangerschaft ist das Hauptrisiko für den plötzlichen Kindstod (SIDS), berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie” unter Berufung auf eine Studie der Universität Bristol in England.
Mit einem Rauchverzicht der Eltern ließen sich 60 Prozent der SIDS-Todesfälle vermeiden. Viele Eltern wüssten über Gefahren wie überwärmte Schlafzimmer und Schlafen in Bauchlage und sogar Tabakqualm Bescheid. Trotzdem griffen Väter und Mütter weiter zur Zigarette. In Großbritannien etwas stieg die Zahl der Schwangeren, die rauchten und deren Kind an SIDS starb, seit 2001 um 30 Prozent. Manche Experten befürchten, dass verstärkt zuhause geraucht wird, wenn das Rauchen an öffentlichen Plätzen verboten wird.


Raucherkinder stark belastet

Große Mengen krebserregender Substanzen im Baby-Urin

Babys von Eltern, die stark rauchen, können bereits hohe Mengen krebserregender Substanzen im Urin aufweisen, berichtet die “Apotheken Umschau“. In einer Studie von Medizinern des Krebszentrums der Universität von Minnesota (USA) war jedes zweite Baby hoch belastet. Die Eltern rauchten in Anwesenheit der untersuchten Kinder im Schnitt 76 Zigaretten pro Woche. Rauch aus der Atemluft ist nicht die einzige Bedrohung für die Babys. Bereits während der Schwangerschaft übertragen rauchende Mütter Tabakschadstoffe über den Mutterkuchen auf das Kind.


Kinder, die passiv rauchen müssen, haben später ein höheres Herzinfarkt-Risiko

(ots) – Passiv rauchen macht krank. Das ist nichts Neues. Neu ist aber, dass Kinder durch Zigarettenrauch bereits Ablagerungen in den Blutgefäßen entwickeln, die im Erwachsenenalter das Herzinfarktrisiko erhöhen, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Herausgefunden haben dies Wissenschaftler der Universität Ulm und des Landesgesundheitsamtes in Stuttgart bei Routinechecks von 383 Viertklässlern. Noch einen Grund für den Rauchstopp liefert eine US-Studie: Hören die Eltern auf zu qualmen, fangen ihrer Kinder oft gar nicht erst an.

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