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Babypause fürs Liebesleben?

Die meisten Frauen starten schnell wieder ins Liebesleben

Umfrage zeigt: große Mehrheit der Frauen verhütet während der Stillzeit
(ots) – Trotz Schlafmangels und umgekrempeltem Alltag – nach der Geburt eines Babys kehrt die Liebe schnell zurück in die Betten frischgebackener Eltern. Laut einer Umfrage (vom Juni 2008 im Auftrag von Essex Pharma) unter 200 Frauen, die kürzlich ein Kind bekommen haben, hatten 43 Prozent innerhalb der ersten sechs Wochen nach der Geburt wieder Sex. Nach zwölf Wochen waren es bereits 83,5 Prozent. Während der Stillzeit verhüten die meisten Frauen – und zwar mit Kondom oder östrogenfreier Pille. Jedoch glauben einige noch immer, dass sie das Stillen vor einer neuen Schwangerschaft schützt.


Zurück ins Liebesleben:
jüngere Frauen haben es eiliger Durchschnittlich neun Wochen nach der Geburt ihres Kindes hatten die befragten Frauen erstmals wieder Sex. Dabei liegen die jüngeren Frauen zwischen 15 und 25 Jahren vorne: Während sie nur ca. sieben Wochen vergehen ließen, waren es bei den übrigen Befragten ca. zehn Wochen. Die Gruppe der jüngeren Frauen ist auch schneller beim Abstillen: Sie stillten ihr Kind durchschnittlich nur 17,5 Wochen; Frauen zwischen 26 und 45 Jahren hingegen gute 23 Wochen.

Schwanger in der Stillzeit?
Es ist ein Ammenmärchen, aber offenbar nicht ganz auszuräumen: Dass man während der Stillzeit nicht schwanger werden kann, glauben 28 Prozent der Frauen, die währenddessen nicht verhütet haben. Allerdings gilt dies aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, denn schon bei Stillpausen ab vier Stunden kann es zum Eisprung und somit zu einer erneuten Schwangerschaft kommen.

Stillen und Verhütung: Östrogene sind tabu
Mit 72 Prozent verhütet der Großteil der befragten Frauen während der Stillzeit. Etwa 58 Prozent nutzen das Kondom und 40 Prozent hormonelle Methoden, eine deutliche Mehrheit hiervon die östrogenfreie Pille. Einige Frauen verwenden die klassische Kombi-Pille, die in der Stillzeit jedoch tabu sein sollte. Weil Östrogene die Menge und Zusammensetzung der Muttermilch beeinflussen können, sollten nur östrogenfreie Präparate eingenommen werden. Im turbulenten Alltag mit Baby bietet die östrogenfreie Pille besondere Vorteile gegenüber herkömmlichen Minipillen: Sie wirkt so sicher wie die klassische Kombi-Pille und kann auch noch zwölf Stunden nach dem eigentlichen Termin eingenommen werden, wenn sie einmal vergessen wurde.


Jeder vierte frischgebackene Vater klagt über zu wenig Sex

(ots) – In den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt eines Kindes haben Eltern meist ganz andere Dinge im Kopf, als es sich kuschelig und romantisch im Schlafzimmer gemütlich zu machen. In vielen Partnerschaften in Deutschland wird die Unlust auf Lust allerdings zum Beziehungsproblem. Jeder vierte Vater (24,0 %) beschwert sich, die größten Partnerschaftsprobleme in der ersten Zeit mit Baby seien auf zu wenig Sex zurückzuführen. Bei den jungen Müttern haben deutlich weniger solche Sorgen: Von ihnen beklagt rund jede Sechste (17,5 %), sie und ihr Partner hätten zu wenig Sex.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins “Apotheken Umschau”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 141 zusammen lebenden Eltern minderjähriger Kinder von 0 bis 5 Jahren.


Verhütungsspritze für den Mann

(ots) – Ein Hormonmix aus Testosteron und Gestagen, alle zwei Monate gespritzt, soll Männer vorübergehend unfruchtbar machen und die Verhütung damit nicht mehr nur den Frauen aufbürden. Tests dazu laufen an den Universitätskliniken Halle und Münster, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. “Die Hormone verhindern, dass das Gehirn Signale für die Spermienbildung aussendet”, erklärt Professor Dr. med. Hermann M. Behre die Wirkungsweise. “Nach drei bis sechs Monaten finden sich keine Spermien mehr im Ejakulat.” Wird die Hormongabe eingestellt, sei der Mann nach sechs Monaten wieder zeugungsfähig. Die Präparate sind schon mehrere Jahre auf dem Markt, werden aber in dieser Kombination noch nicht verwendet. “Nebenwirkungen wurden in Voruntersuchungen ausgeschlossen”, so Behre. Weltweit wird an 400 Paaren getestet, ob die Hormongabe zuverlässig Schwangerschaften verhindert.


Anti-Baby-Spritze für ihn

(ots) – Die hormonelle Empfängnisverhütung für den Mann ist offenbar doch möglich. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Studie am nationalen Forschungsinstitut für Familienplanung in Peking (China). Mehr als tausend Männer bekamen zweieinhalb Jahre lang monatlich eine Spritze mit 500 Milligramm Testosteron in das Gesäß verabreicht. Das unterdrückte die Bildung von Regulationshormonen, die für die Spermienproduktion wichtig sind. Die Erfolgsquote war enorm: Nur die Partnerin jedes 100. Teilnehmers wurde schwanger. Damit wäre diese Methode viel zuverlässiger als das Verhüten mit Kondom und fast so gut wie die Pille für die Frau. Sechs Monate nach der letzten Behandlung waren die Männer wieder so fruchtbar wie zuvor.

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