Kosenamen: nett gemeint, aber einfallslos

(ots) Viele Deutsche können Kosenamen nichts abgewinnen. Die Mehrheit (fast 60 Prozent) hält die Kosenamen, die Männer und Frauen ihren Partnerinnen und Partnern geben, für „ziemlich einfallslos oder sogar peinlich“. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals Apotheken-Umschau.de. Vier von zehn empfinden es sogar als peinlich, wenn jemand seinen Partner oder seine Partnerin in der Öffentlichkeit mit Kosenamen anspricht. Jeder Zweite ist der Ansicht, Kosenamen sollten nur gebraucht werden, wenn man miteinander alleine ist. Fast jeder Dritte war schon einmal selbst der Leidtragende und hat von seinem Partner/seiner Partnerin einen Kosenamen verpasst bekommen, der ihm nicht gefiel.

Mehr als jeder dritte in Partnerschaft lebende Deutsche hat für seinen Partner oder seine Partnerin einen Kosenamen. Besonders angesagt sind die liebevollen Spitznamen bei den Jüngeren. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind es acht von zehn, die ihren Partner oder ihre Partnerin auch mit Kosenamen ansprechen. Bei Männern und Frauen im Alter zwischen 20 und 29 nutzt jeder zweite einen Spitznamen für den Liebsten. Die Älteren hingegen benutzen kaum Kosenamen (Ab-60-Jährige: weniger als 30 Prozent).

Für die „Betroffenen“, die einen Kosenamen haben, ist es äußerst angenehm, von seinem Partner oder seiner Partnerin liebevoll mit einem Kosenamen angesprochen zu werden. Mehr als 84 Prozent betonen, ihnen gefalle der Kosename, den der Partner/die Partnerin für ihn/sie ausgesucht habe, sehr gut. Fast drei Viertel der Kosenamen-Träger haben auch nichts dagegen, wenn sie in der Öffentlichkeit so angesprochen werden. Jeder Vierte empfindet den Kosenamen, den sein Partner/seine Partnerin für ihn ausgesucht hat, eher als Spitznamen, der auch ein bisschen aufziehen oder necken soll. Ebenso viele beschweren sich allerdings auch, ihr Kosename sei zwar „nett gemeint“, aber doch recht einfallslos.

Laut der Umfrage ist „Schatz“ in allen Formen der mit Abstand beliebteste Kosename in Deutschland. Er landete deutlich auf Platz eins des Kosenamen-Rankings:

  1. Schatz (15,1 %)
  2. Maus/Mausi/Mäuschen“ (3,1 %)
  3. Hase/Hasi (2,6 %)
  4. Bär/Bärchen (1,7 %)
  5. Schnucki (1,1 %)
  6. Dicke/Dicker/Moppelchen (0,8 %)
  7. Liebling (0,7 %)
  8. Engel/Angel/Engelchen (0,7 %)
  9. Biene (0,5 %)
  10. Schnuffel (0,5 %)

Der Umfrage zufolge unterscheiden sich Männer und Frauen übrigens kaum hinsichtlich der Verwendung von Kosenamen für ihre Liebsten.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals „www.apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.975 Männern und Frauen ab 16 Jahren. Dabei haben 1.331 einen festen Partner/eine feste Partnerin oder sind verheiratet und 476 haben von ihrem Partner/ihrer Partnerin einen Kosenamen.

Thema: Kosenamen

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