Bauchfreundliche Trainings-Tipps
Werdende Mütter sollten regelmäßig und bewusst Sport treiben.
Werdende Mütter sollten regelmäßig zwei- bis viermal die Woche Sport treiben. Sportarten wie Schwimmen, Yoga oder Tanzen eignen sich besonders gut, aber auch Radfahren oder Joggen sind während der Schwangerschaft kein Problem. Bestimmte Faustregeln sollten sich Schwangere bei jeder Art von körperlicher Betätigung zu Herzen nehmen: So sollte beispielsweise die Herzfrequenz 140 bis 150 Schläge pro Minute nicht übersteigen und die erhöhte Belastung nicht länger als 20 Minuten andauern. Auch die Gelenke erfordern besondere Vorsicht – Sehnen und Bänder sind während der Schwangerschaft deutlich dehnbarer. Wichtig ist auch, nach dem Sport ausführliche Regenerationsphasen einzulegen und nicht zu sehr an Kalorien zu sparen.
Diese und viele weitere Tipps von Fachleuten und erprobten Müttern bietet das ELTERN SPECIAL SCHWANGERSCHAFT (Ausgabe März 2007). Hier lesen werdende Mütter beispielsweise, wie sich ihr Baby während der Schwangerschaft entwickelt, welche Untersuchungen vor der Geburt möglich sind, welche Lebensmittel vermieden werden sollten und welche finanziellen Hilfen der Staat jetzt bereit stellt. Ein Schwangerschaftskalender begleitet durch die verschiedenen Phasen und erklärt unter anderem, was Schwangere im Job wissen müssen.
Schwangere: Wasser hilft, den dicken Bauch zu tragen
Aqua-Fitness als Wohltat für Mutter und Kind
Eine neue Schwangerschaftsgymnastik begeistert die Frauen: Aqua-Fitness. Immer mehr Schwangere steigen, wenn der Bauch runder wird, ins Wasser und genießen das Gefühl, dass ihnen die schwerer werdende Last ein Stückchen abgenommen wird. Die Wissenschaft hat dem Trend auch bereits ihren Segen gegeben: Prof. Dr. Renate Huch, Leiterin der perinatal-physiologischen Forschungsabteilung des Universitätsspitals Zürich hat Aqua-Fitness untersucht und bestätigt in der Apothekenzeitschrift Baby und die ersten Lebensjahre, dass sowohl Mutter als auch Kind die Fitness-Übungen im Wasser gut vertragen und davon profitieren. Einfach nur Schwimmen gehen reicht aber nicht, denn Aqua-Fitness für Schwangere folgt bestimmten Prinzipien.
Die Frauen bewegen sich nämlich, anders als beim Schwimmen, senkrecht im Wasser, lernen verschiedene Lauftechniken, kombinierte Arm- und Beinbewegungen und auch leichte Sprünge. Gesunden Schwangeren empfiehlt Prof. Huch Aqua-Fitness ohne Einschränkungen.
Bauchtanz bis kurz vor der Entbindung
Der orientalische Tanz bringt Schwangeren viele Vorteile
Bauchtanz ist eine für Schwangere hervorragend geeignete Sportart. Geübte Tänzerinnen können das Hobby bis kurz vor der Entbindung betreiben und profitieren in mehrfacher Hinsicht davon, schreibt das Apothekenmagazin BABY und die ersten Lebensjahre. Der orientalische Tanz macht den Beckenboden flexibel.
Ärzte bestätigen, dass Bauchtänzerinnen häufig leichter gebären und schneller wieder fit sind, ihre alte Figur früher zurück bekommen und weniger Probleme mit der Rückbildung haben. Und noch einen Vorteil sieht die Augsburger Bauchtanz-Lehrerin Sabuha Shahnaz: Der Tanz widersetze sich dem “absurden Schlankheitsideal” und lehre die Frauen, “ihre Kurven zu lieben und ihre Rundungen mit Stolz zu tragen”.
Siehe auch:
- HIV-infizierte Schwangere können gesunde Kinder zur Welt bringen
- Fliegen in der Schwangerschaft: anfangs besser nicht!
- Jede neunte Schwangere genehmigt sich ab und zu ein Gläschen Alkohol
- Sport trotz Babybauch erwünscht
- Schwangerenkur