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Ein Auto-Kindersitz muss her – Es darf auch ein günstiger sein!

Die Suche nach dem richtigen Auto-Kindersitz – das haben viele Eltern leidvoll erfahren – ist eine Wissenschaft für sich. Die anderen Mütter und Väter, die noch immer nach ihm suchen, lesen am besten die Tipps der Zeitschrift ELTERN (Ausgabe 10/2007).

Tipps, wie Sie ihn am besten finden

1. Den richtigen Sitztyp suchen

Der Sitz muss zum Gewicht des Kindes passen: Babys bis 13 kg brauchen die Gruppe 0+, Kleinkinder von 9-18 kg die Gruppe I. Darüber (15-36 kg) gibt es noch die Gruppe II/III. Und der Sitz muss mindestens eine der Europa-Normen erfüllen. Fragen Sie im Fachhandel.

2. Sich übers Angebot informieren

Einen guten Überblick geben die Ergebnisse der jährlichen Gemeinschaftstests von ADAC und Stiftung Warentest. Oder Sie schauen in das Zubehörprogramm Ihres Wagens – ist aber teurer.

3. Sitze ausprobieren

Die Konstruktion muss stabil auf der Rückbank (oder dem Beifahrersitz) zu fixieren sein. Selbst die Hersteller geben zu, dass nicht jeder Sitz in jedes Auto passt, manche wackeln auf den Sitzwülsten.

4. Preise vergleichen

Die neuesten Markenmodelle, in deren Entwicklung oft Millionen fließen, kosten meist mehrere hundert Euro. Wer sich nicht auf bestimmte Marken versteift, findet auch zwischen 100 und 200 Euro Qualität und Sicherheit.

5. Entscheidung treffen

Wenn der Sitz, der es sein soll, im Familien-Budget liegt: kaufen! Ansonsten erkundigen Sie sich nach Auslaufmodellen aus den Vorjahren. Und was ist mit Sitzen, die es bei Nachbarn oder auf dem Flohmarkt für 50 Euro gibt? Experten haben nichts einzuwenden, sofern der Sitz keinen Unfall oder schlimmen Sturz hinter sich hat und nicht älter als vier Jahre ist. Ältere Kindersitze haben oft Materialermüdungen, die man nicht erkennen kann.

Siehe auch:


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