Was Kinder brauchen, um gut schlafen zu können

Ein gleichmäßiger Tagesrhythmus ist für Kleinkinder eine wichtige Voraussetzung für einen erholsamen Nachtschlaf. “Es behindert die Entwicklung des Schlaf-Wach-Rhythmus beim Baby, wenn es permanent unterwegs ist oder immer zu anderen Tageszeiten gefüttert oder schlafen gelegt wird”, erklärt Professor Eckardt Trowitzsch, Leiter des Kinderschlaflabors an der Vestischen Kinderklinik Datteln der Universität Witten/Herdecke im Apothekenmagazin Baby und Familie. Er empfiehlt ein stets gleiches Ritual beim Zubettgehen, wie beispielsweise: wickeln, kuscheln, vorlesen.

Ganz schlecht: Fernsehen in Anwesenheit des Kindes. “Die Kleinen fühlen sich von dem Flackern angezogen, werden aber unruhig”, so Trowitzsch. Älteren Kindern hilft es, vor dem Einschlafen noch einmal über die Tageserlebnisse zu sprechen. Was hat Spaß gemacht? Was war schwierig? Denn Kinder durchleben nachts oft unangenehme Situationen des Tages noch einmal. Sie mit Vater oder Mutter zu bereden, kann hier Ängste lösen.

Viel Bewegung ist das beste Schlafmittel für Kinder

(ots) – Kinder, die tagsüber viel herumsitzen, finden schlechter in den Schlaf. Je mehr sie toben können, umso besser schlafen sie abends ein und durch. Das berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie” unter Berufung auf australische und neuseeländische Forscher. Diese werteten Daten von 519 Siebenjährigen aus. Ungünstig ist viel Bewegung nur direkt vor dem Zubettgehen. Dann heißt es nämlich: den Nachwuchs zur Ruhe kommen lassen.

Einschlafdisziplin mit Langzeitwirkung

Wie Eltern ihren Kindern langfristig das Durchschlafen erleichtern können

(ots) – Wie gut Fünf- und Sechsjährige in der Nacht durchschlafen, kann davon abhängen, wie sie im Alter von zwei, drei Jahren nachts beruhigt wurden, berichtet das Apothekenmagazin Baby und Familie. Eine kanadische Studie hat gezeigt, dass Mitternachtssnacks etwa oder gemeinsames Kuscheln im Bett der Eltern die Kinder noch als Fünfjährige schwerer in den Schlaf finden lässt. Bleiben Mutter oder Vater lediglich am Bett des Kindes sitzen, bevor es einschlummert, beugt dies späteren Einschlafproblemen bei den Kleinen vor.

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