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Tipps für Familien mit Hund, die ein Baby bekommen

(ots) – Erwartet ein Paar mit Hund Nachwuchs, verhält sich der Vierbeiner nicht viel anders, als wenn schon ein Geschwister da wäre: Eifersucht ist programmiert. Bereiten Sie ihren Hund frühzeitig darauf vor, dass für ihn nicht mehr so viel Zeit bleibt wie bisher, rät die Berliner Tierpsychologin Gabriele Zuske im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Reduziert man die Zeit mit dem Hund bereits einige Monate vor der Geburt, bringt er dies nicht mit dem Baby in Verbindung. Ist das Kind da, heißt die oberste Regel: Lassen Sie den Hund – egal welcher Rasse und Größe – nie unbeaufsichtigt mit dem Kind. Verbringen Eltern Zeit mit dem Baby, sollten sie den Hund dazuholen, ihn loben und mit Leckerchen belohnen. Später muss der Hund lernen, dass das Kind in der Hierarchie über ihm steht. Für ihn ist seine Familie das Rudel. Rangniedrigere Mitglieder werden gerne einmal gepiesackt. “Lassen Sie das Kind den Hund füttern”, rät Zieske. “Wer das Futter austeilt, steht in der Rangfolge höher.” Lernt das Kind dann auch noch, den Hund in gewissen Situationen erst einmal zu ignorieren, etwa wenn der einen Ball anschleppt, mit dem jetzt gefälligst gespielt werden soll, weiß der Vierbeiner: Das Kind steht in der Rangordnung höher. Für den Hund ist das normales Rudelverhalten. Spielkamerad bleibt das Kleine für ihn trotzdem.

Fast wie Geschwister: Baby & Bello

Einige wichtige Grundregeln sollten Mütter und Väter bei der Freundschaft zwischen Kind und Hund unbedingt beachten.

(ots) – Es gibt Fachleute, die sie sogar als Entwicklungshelfer bezeichnen: Schon drei Monate alte Babys wenden sich einem Hund interessierter zu als beispielsweise einem Mobile. Andererseits gilt es, bei der Freundschaft zwischen Baby und Bello unbedingt einige Punkte zu beachten, berichtet die Zeitschrift ELTERN in ihrer Ausgabe vom 23. März 2010.

Meist ist das Tier schon da, wenn ein Kind kommt – bei 89 Prozent von 450 Befragten eines Eltern.de-Trendchecks war das so. Hier ist in jedem Fall eine Eingewöhnungsphase nötig, und zwar für das Tier. Für einen Hund ist es nämlich nicht einfach, entthront zu werden. Die Hundepsychologin Kristina Falke rät in ELTERN unter anderem dazu, das Tier während der Schwangerschaft nicht zu sehr zu verwöhnen, damit man ihm die Privilegien später nicht entziehen muss. Auch eine gute Idee: Papa bringt dem Hund nach der Geburt einen getragenen Strampler aus der Klinik mit, damit er den Babygeruch schon mal kennenlernen kann.

Wichtig ist, dass der Hund einen Rückzugsbereich hat, den ihm keiner streitig macht. Leider kann man Babys noch nicht erklären, dass auch Bellos eine Art Intimsphäre haben. Dass sie es nicht mögen, wenn man ihnen beim Knabbern den Knochen wegzieht oder mit der Rassel auf die Nase haut. Deswegen ist es gut, auf mögliche Reaktionen des Tiers gefasst zu sein. Kommt es zum Zuschnappen oder gar Beißen, sollte ein Tierpsychologe oder Hundetrainer eingeschaltet werden.

Viele Eltern beschäftigt auch das Thema Allergien: Katzen sind am problematischsten, aber auch Hundehaare können diese Reaktionen hervorrufen. Heute raten Ärzte zum Abwarten – wenn sich jedoch die Haut des Kindes rötet und sie juckt bzw. es zu Atemproblemen kommt, muss man herausfinden, ob Tierhaare schuld sind und sich notfalls von dem Hund trennen.



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