Namensänderung

Vornamensänderungen sind in Deutschland nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Zuständig ist das örtliche Standesamt.

Mögliche Gründe für die Zulässigkeit einer Vornamensänderung


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  • Exotischer Vorname bei Einbürgerung
  • Verwechslungsgefahr
  • Vornamen, die lächerlich oder anstößig klingen
  • Das Geschlecht ist nicht eindeutig erkennbar
  • Problematische Schreibweise oder Aussprache
  • Vornamen, die Auslöser für psychische Probleme sind (z. B. durch Assoziationen)
  • Geschlechtsumwandlung
    In der Praxis geschieht die Vornamensänderung in der Regel vor operativen Eingriffen. Zwar ist dies nicht gesetzlich geregelt, doch die medizinischen Dienste genehmigen die Eingriffe meist erst bei geändertem Vornamen.

Möglichkeiten der Namensänderung

  • Einen weiteren Vornamen hinzufügen
  • Einen Vornamen streichen
  • Einen Vornamen durch einen anderen ersetzen
  • Die Schreibweise eines Vornamens ändern
  • Eine ausländische Namensform verdeutschen

Den Rufnamen ändern

Einem Träger von mehreren Vornamen steht es frei, welchen von diesen Vornamen er als Rufnamen gebrauchen will. Die Änderung des Rufnamens muss weder angemeldet werden noch bedarf es einer behördlichen Zustimmung.

Gerichtsurteil: Hinzufügung eines weiteren Vornamens aus religiösen Gründen

Das Bundesverwaltungsgericht hat der Klage eines 15-jährigen Mädchens auf Änderung des Vornamens stattgegeben. Das Mädchen hatte zur Taufe nach römisch-katholischem Ritus den auf den Namen mehrerer Heiliger zurückgehenden Taufnamen K. erhalten. Diesen Vornamen wollte es seinem Vornamen S. als weiteren Vornamen voranstellen. Damit wollte das Mädchen seinen Übertritt zum römisch-katholischen Bekenntnis auch nach außen verdeutlichen.

Das Verwaltungsbehörden hatten den Antrag abgelehnt. Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass ein Kind, das noch nicht wesentlich am Rechtsverkehr teilgenommen hat, grundsätzlich einen Anspruch auf Beifügung eines weiteren Vornamens hat. Voraussetzung sind verpflichtend angesehene Gründe der religiösen Überzeugung. Das öffentliche Interesse an der Vornamenskontinuität ist in derartigen Fällen weniger wichtig. (BVerwG 6 C 26.02)

Thema: Rund um Namen

125 Kommentare zu "Namensänderung"

  1. Hannah sagt:

    Ich wollte fragen ob ich den Vornamen meines Sohnes (16) Monate alt ändern kann
    Mein Mann hat mich damals dazu gedrängt unseren kleinen nach seinen Vater zu benennen,aber jetzt haben wir uns getrennt und habe oft Gewalt besonders vom Vater erlebt.. Also ich will nicht das mein Sohn den Namen seines Opas hat…

  2. Filip sagt:

    Hallo,ich wollte fragen,ob ich die Schreibweise meines Namens “ Filip“ zu “ Philip“ umändern kann?
    GRUND ——> egal wo ich hingehe, egal was ich mache meine Name wird ständig mit ph geschrieben und wenn das alle immer machen möchte ich auch mit ph geschrieben werden also „philip“ und nicht „Filip“.Außerdem werde ich andauernd gefragt, wieso ich mit F geschrieben werde….dies belastet mich sehr!….ich bin 15 Jahre alt, wenn ich die Schreibweise umändern kann, ab welchem Alter wäre das dann möglich?
    Ich würde mich um eine Antwort freuen!

  3. Rosalinde sagt:

    Hey Leute, wollte mal fragen, ob ich einen Namen ändern kann. Da ich ständig verarscht werde, vor allem weil es auch Lieder von meinem Namen bzw ähnlichen Namen gibt. Es macht fertig. Und hasse mich selbst schon deswegen.

    • Lisa sagt:

      Ich kenn das! Ich kenn das sehr gut sogar.

    • mm&mm&mm&mm sagt:

      Hallo :0)

      Das geht viel schneller.

      Tritt in eine Glaubensgemeinschaft ueber und beantrage einen religiösen Zweitnamen nach einem Jahr.

      Nimm ihn als Rufnamen.

      Warum du allerdings mit diesem wirklich wunderschönen Namen ein Problem haben kannst , ist mir ein Rätsel.

      Lg
      Marion :0)

  4. Liss Wolf sagt:

    Hallo Leute, mein Problem ist dass mein zweiter Name ein ganz normales Wort ist uns zwar „Nur“ da es mir immer wieder Schwierigkeit bereitet und alle es missverstehen sollte es doch ein akzeptabler Grund sein…oder?

  5. Stephanie sagt:

    Hallo ich wollte mal fragen ob ich einen 2 Namen also Vornamen machen kann da ich nur Stephanie heiße doch in meiner ausländischen Familie mariam gennant werde… Mein Mann würde das bevorzugen wenn das klappen würde weiß jemand ob das funktioniert?!
    Danke

    • Hans sagt:

      Und wenn dein Mann eine Geschlechtsumwandlung bevorzugt, machst du das dann auch? Dir würde eher mehr Selbstbewußtsein stehen, als wie ein neuer Name!

    • mm&mm&mm&mm sagt:

      Hallo :0)

      Das ist sehr einfach.
      Reiche einfach eine Auswahl Briefe Mails und Postkarten ein , wo klar ist das du schon immer so geheissen hast.

      Mein Schwiegersohn hat so sogar seinen Spitznamen eingetragen bekommen. Wobei sogar ich bis zur Hochzeit überzeugt war das er seit 24 Jahren so heisst ; 0)

      Solltest du eine auslaendische Staatsbürgerschaft besitzen , kannst du selbstverstaendlich in jeder Sprache einen Namen haben.

      Also die deutsch-kanadier in meiner Familie haben sowohl zu ihrem Deutschen Vornamen einen Englischen als auch einen französischen bekommen.
      Die deutsch Maltheser sowieso und die Israel- deutschen ….. russen bekommen meist erst einen „normal“weltlichen und einen religiösen Namen.

      Und den Namen Maria ist ehe der einfachste weil du als Mitglied einer religiösen christlichen Glaubens gemeinschaft sogar einen Rechtsanspruch hast.

      :0) ; 0) :0)

      Nur beim Loeschen wird es schwierig.
      Die möchten das du klar wiedererkennbar bleibst.
      Deshalb musst du einen ehemaligen Vornamen behalten.

      Also kannst du dir mal alle Varianten deines Namens anschauen , eine Variantenaenderung zB Alexander zu Sascha wird immer zugestimmt.

      Lg:0)

      Notfalls musst du dich ummelden…

      Anderes Standesamt neues Glück :0)

  6. Klaus Ziselsberger sagt:

    hallo ich möchte gerne meinen namen ändern lassen da ich genau gleich wie mein vater heiße werden in ämter auch oft verwchselt und auch post falsch gebracht hatt auch günde aus der vergangenheit dass ich ihn ändern will da mich an das mein name immerwieder dran erinnert was alles war

  7. Sujitha sagt:

    Hallo,
    ist es möglich seinem Vornamen einen Zweitnamen anhängen zu lassen?
    Mein Geburtsname, den ich von meinen Eltern erhalten habe, belastet mich sehr.
    Meine Mitmenschen tun sich enorm schwer ihn auszusprechen und das tut mir immer sehr leid. Deswegen bin ich meines Namens wegen sozial eingeschränkt, da ich mich nicht vorstellen möchte, weil ich genau weiß, dass das zu Nachfragen führt.
    Des Weiteren wird er nicht einmal geschrieben wie er ausgesprochen wird.
    Was zu endlosen Falschschreibungen führt 🙁
    Vielen Dank fürs Lesen und Lg

  8. Julia sagt:

    Hallo!
    Ich wollte mal fragen, ob mir jemand sagen kann, ob man die Aussprache eines Namens ändern kann.
    Könnte ich mich einfach „Dschulia“ (englisch ausgesprochen) oder „Chulia“ (spanisch ausgesprochen) nennen lassen bzw. mich selbst so vorstellen? Muss man eine solche Änderung irgendwo eintragen lassen?

    Liebe Grüße,

    Julia

    • Ja, das kannst du einfach so ändern, da muss nichts eingetragen werden. Die derzeitige Aussprache deines Namens ist ja auch nirgends eingetragen, oder? Du musst einfach allen Menschen in deinem Umfeld Bescheid sagen, das dein Name jetzt anders ausgesprochen werden soll.

  9. Denise sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe folgende Frage & Anliegen.
    Undzwar bin ich vor 2 Jahren zum Islam konvertiert und denke seid dem darüber nach meinen Namen also meinen Vornamen zu ändern. Meine Freunde nennen mich bereits alle Meryem und dies ist auch der Name mit dem ich mich seid meiner Konvertierung identifiziere. Fühle mich dem Namen Denise nicht zugehörig und möchte auch zukünftig von meinen Arbeitgebern und Co nur noch so genannt wären. Wäre eine Vornamensänderung ich diesem Falle möglich ? Und wenn ja was kostet mich das und wie muss ich da vorgehen ?
    Bin übrigens 20 Jahre alt.

  10. Sultan sagt:

    Hi!

    hieße Sultan mit Vornamen und bin ein Mädchen.
    Wäre es möglich einen zweiten Vornamen hinzuzufügen, so dass man schon beim Lesen meines Namens weiß, dass ich ein Mädchen bin.
    Bis jetzt dachte man immer, auf Grund meines Namens, ich sei männlich.

  11. Jeanette sagt:

    Hi

    Ich wollte fragen ob das geht nach der taufe einen 2 Namen dazu machen

  12. Britta sagt:

    Hallo und guten Tag,
    ich hätte eine Frage bezüglich der Nachnamensänderung:
    Meine Großeltern hießen „Schönborn“ (damals sogar noch „von“). Aus der Linie von Schönborn leben noch heute viele Würdenträger (Kardinal, Bischöfe etc), meine Ahnen haben ehrenvolle und große Taten vollbracht und stark zum Aus- und Aufbau verschiedener Regionen (u.a. auch Frankenland) beigetragen. Ich würde diesen Einsatz gerne ehren und natürlich so gut wie möglich selber mit gutem Beispiel vorangehen. Aus diesem Grund würde ich gerne den Namen meiner Vorfahren annehmen.
    Ist das möglich? Wäre es Grund genug, um den Namenwechsel zu genehmigen? Müsste man etwas beachtet/ gäbe es gute Tipps hierfür?
    Vielen Dank im Voraus.

  13. Djaleen sagt:

    Hey Leute,
    Wie ihr merkt ist mein name sehr ausgefallen,die Schreibweise ist kompliziert & die Aussprache ist auch nicht einfach. Man erkennt nichtmal das Geschlecht! Nun ist meine Frage, ob ihr denkt, dass ich diesen Namen komplett ändern kann? Zudem hab ich durch diesen Namen null Anonymität. Zählt das denn gar nicht?

  14. Simone sagt:

    Hallo, ich habe sehr viel mit Spanien zu tun und wandere nächstes Jahr aus. Da aber die Spanier grundsätzlich meinen Namen ‚Simone‘ als ‚Simona‘ verstehen und mich auch so anschreiben, würde ich diesen evtl. gerne auf ‚Simona‘ ändern lassen. Ist das möglich?

    Danke

  15. Alice^-^ sagt:

    Hey Leuteeee,
    Ich hab zwei Fragen, und zwar:
    1. Meinen Vornamen ändern
    Also mein echter Vorname ist Lisa, ich hab auch nichts gegen den Namen, jedoch gibt es wirklich sehr Sehr viele Lisas da wo ich wohne.
    Es würde mir auch reichen einfach nur einen dritt-Namen zu bekommen (momentan heiße ich Lisa Eva aber Eva… naja nh?)
    Ich würde dann wenn möglich den Namen Alice nehmen, weil mich halt so oder so alle Alice nehmen weil naja, egal. Ich bin Minderjährig, aber meine Eltern würden sicher dem hinzufügen eines Namens zustimmen.(ausserdem Leide ich am Asperger-Syndrom ich weiss ja nicht ob das hilft aber ich meine.. Krankheiten waren halt schon ummer gut wenn man etwas haben will und bin hochbegabt, ist zwar nicht relevant, aber ich sags gerne.)
    2. Nachname ändern
    Soo bei nr. 2 ist es etwas schwerer, also; meine Eltern würden natürlich nicht zustimmen, aber ich werde bald 18 und werde dann für einige Zeit in Korea leben(mindestens ein Jahr) ich sehe sehr Asiatisch aus und in Korea sind Ausländer haly nicht so gern gesehen wenn es um zb. Einen Job geht oder so… würde ich jeyzt aber meinen Nachnamen in zB. Won oder Jung oder so ändern, sähe das ganz anders aus, ich hätte also bessere chancen in Korea

    PS.: Der Vorname ist mir wichtiger alsoooo… ja BITTE HELFT MIR

    Liebe Grüße,
    Alice, aka. Lisa, aka. Lisa Eva

    • Ri sagt:

      Ich stelle mir beides schwer vor – du hast schon einen zweiten Vornamen der (zumindest in den meisten Regionen) nicht so häufig ist und hast damit eigentlich aus meiner Sicht keinen Grund, noch einen Namen hinzuzufügen. Was dein Asperger-Syndrom damit zu tun hat erschließt sich mir nicht wirklich, denn das Standesamt hat da so oder so viel mehr Mitspracherecht als deine Eltern (und wenn du sowieso bald 18 wirst ist es ja eh bald egal), und das Standesamt wird sich darum herzlich wenig kümmern, da das nichts mit deinem Vornamen zu tun hat.
      Das mit dem Nachnamen kann ich mir absolut nicht vorstellen. Du müsstest wirklich schon handfest Diskriminierung gegen dich als Individuum nachweisen um da aus meiner Sicht überhaupt eine Chance zu haben. Selbst wenn man tatsächlich langfristig auswandert und dort die Staatsbürgerschaft erhält wird es oft so gehandhabt, dass der eigene Name einfach nur umgeschrieben wird, damit er in der neuen Sprache lesbar/aussprechbar ist, bleibt aber phonetisch weitestgehend erhalten. Ich weiß nicht wie du nach Korea gehen willst (Au pair, work and travel, von dir selbst aus…?), aber ich glaube nicht, dass du große Probleme hättest, weil du Ausländerin wärst, zumindest nicht in z.B. Seoul. Es gibt immer Leute die kein Problem mit Ausländern haben oder diese sogar bevorzugen, beispielsweise wegen ihrer Sprachkenntnisse z.B. im Tourismus-Bereich. Wenn du als Au Pair oder work and travel etc. dort hingehst, erledigt sich das ganze sowieso, weil die Agentur sich ja in Prinzip darum für dich kümmert.
      So oder so: Gehe einfach zu deinem lokalen Standesamt und frag nach, die können dir das am allerbesten sagen anstatt irgendwelche Leute im Internet, die meist nur Mutmaßungen anstellen. Ich arbeite selber nicht beim Standesamt und kann dir daher keine genaue Auskunft geben, aber vom gesunden Menschenverstand und den oben genannten „wichtigen Gründen“ ausgehend, sieht es für dich meiner Meinung nach eher schlecht aus.

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