Lias

Männlicher Vorname

Der Name Lias war vor 2005 in Deutschland kaum bekannt. Seitdem wird er von Jahr zu Jahr immer häufiger vergeben.

Lias Häufigkeitsstatistik

Häufigkeitsstatistik des Namens Lias

Herkunft

Lias ist eine Kurzform des bilbischen Vornamens Elias.

Bedeutung

Aus dem Hebräischen: „Mein Gott ist Jahwe“.

Thema: Namenslexikon

7 Kommentare zu "Lias"

  1. Andy sagt:

    Unseren Sohn geboren im August 2003 heiss auch Lias. Wir wollten einen Namen den es nicht an jeder Ecke gibt. Ich sass damals im Studium. Während einer Lektion zum Thema Erdzeitalter lernten wir, dass es in der Ära „Mesozokum“ eine Periode „Jura“ gab und in dieser Periode „Jura“ eine kurze Zeit mit „Lias“ bezeichnet wurde! Mir gefiel dieser Wortlaut dermassen, dass ich ihn meiner (damals schwangeren) Frau vorschlug. Sie war ebenfalls hell begeistert! Dass unser Sohn mit seinem Namen nicht lange alleine sein wird war uns auch bald klar. Hat aber doch ein paar Jahre gedauert, bis er entdeckt wurde ;-). Dass die Herkunft des Namens einfach als Kurzform von Elias bezeichnet wird, stimmt jedenfalls in unserem Fall nicht! Bei uns in der Schweiz werden nach der Geburt die Namen der Babys jeweils veröffentlicht. Seit der Geburt unseres Sohnes steigt auch bei uns die Anzahl dieses Namens sehr schnell. Wir haben bisher trotz Internet noch niemand gefunden, der den Namen länger trägt als unser Sohn.
    Gruss aus der Schweiz. Andy

    • R. F. sagt:

      Mein Sohn ist im September 2000 geboren – eigentlich wollten wir ihn Elias nennen, dann hatte der Kindsvater einige Tage nach der Geburt die Idee, das „E“ wegzulassen und damit einen noch einzigartigeren Namen zu haben. Damals war der Name nirgends zu finden – ich war ihm noch nie begegnet. Als Bedeutung fand ich ebenfalls nur die erdgeschichtliche Bezeichnung „Unterjura“. Bei uns war der Name also durchaus in erster Linie eine Abwandlung von Elias. Ich war im Laufe der Zeit aber doch überrascht, dass noch andere Leute auf die gleiche Idee gekommen sind!

      Viele Grüße aus Berlin
      R.

    • klar sagt:

      Was für ein Unsinn! Mein Nachbar heißt Lias und ist 38 Jahre alt und wurde nach seinem Uropa genannt! Also hört bitte auf mit dem Quatsch und macht euch nicht lächerlich. Nur weil ihr etwas noch nicht gehört habt, was schon lange existiert, seid ihr lange keine Entdecker!

  2. elbowin sagt:

    Hier ist eine weitere sehr eigenwillige Motivation des Namens Lias:

    http://lillack.net/1288-lias-lillack-der-name-ist-programm

    Lias Ist Adriennes Sohn (ein rekursives Akronym!)

  3. maus sagt:

    Du da oben …
    Klar gesagt…
    Reg dich doch nicht so auf über den tollen Namen lias,
    Bis Anfang des Jahres kannte ich den Namen auch noch nicht.
    Bist du etwa neidisch weil du vielleicht. Heinz oder horst heisst..
    Trottel. ….

  4. Jojo sagt:

    Unser Sohn, Geboren im April 2000 heißt Lias Julius Ruben, wir mussten sogar bzgl des Vornamens „Lias“ 2 Tage warten bis das Standesamt unserer kl Gemeinde sein OK gab!!
    Ich bedaure dass dieser name nun extrem häufig genommen wird.
    Auf der anderen Seite finde ich es auch schon ab un an davon zu lesen. Unser Sohn (zZt 9. klasse) hatte nie schwierigkeiten oder wurde damit geärgert. Jedoch muss er immer erklären: Wie Elias, ohne E! Und in der Regionalzeitung nannte man ihn dann auch Elias oder gar Lisa, trotz Foto

  5. AC sagt:

    Unser Sohn Lias kam im Oktober 2004 zur Welt. Ich suchte einen Namen mit „L“ und fand keinen passenden. So blätterte ich in so einem Namensbuch herum und stieß auf Elias. Ich dachte: ohne das E wäre das ein super Name. Obwohl ich nicht genau wusste, ob das ein gültiger Name war, hatte ich mich schon in ihn verliebt und nannte meinen Sohn demnach. Das Standesamt machte einen irren Ärger, wollte uns das Kindergeld entziehen u.Ä. Am Ende sollten wir bei der Gesellschaft für deutsche Sprache nachweisen, dass dies überhaupt ein gültiger Name ist. Ein Theater- am Ende ging alles gut und unser Sohn antwortete mit 4 Jahren bei Nachfrage: „Ich heiße Lias, nicht Elias. Das „E“ konnten sich meine Eltern nicht leisten!“ Ein von uns geäußerter Witz, den wir so schnell nicht mehr loswurden.

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