Namenswahl – das raten die Experten

Dr. Andrea-Eva Ewels

Gesellschaft für deutsche Sprache

An allererster Stelle sollte das Wohl des Kindes stehen – Eltern sollten den Namen so wählen, dass ein Kind damit nicht gehänselt wird.

Quelle: ZDF heute.de Magazin, März 2011

Prof. Dr. Astrid Kaiser

Universität Oldenburg

Ich würde dazu raten, nicht die ersten Namen in den Hitlisten zu nehmen.

Quelle: Apothekenzeitschrift Baby und Familie, Oktober 2010

Dr. Lutz Kuntzsch

Gesellschaft für deutsche Sprache

Denken Sie an Ihr Kind und auch daran, dass es irgendwann erwachsen sein wird. Mag sein, dass Nemo oder Legolas für einen kleinen Jungen witzige Namen sind. Aber in zehn Jahren sieht das vielleicht ganz anders aus.

Quelle: Apothekenzeitschrift Baby und Familie, Oktober 2010

Gabriele Rodriguez

Namensberatung der Universität Leipzig

Wer seinem Kind einen besonderen Namen geben möchte, sollte ihm als Zweitnamen einen geläufigen geben. So kann der Heranwachsende später selbst entscheiden, welchen er wählt. Dies ist ohne Probleme möglich, da es keinen Rufnamen mehr gibt.

Quelle: Freie Presse Chemnitz, 24.1.2011

Thema: Namensfindung

1 Kommentar zu "Namenswahl – das raten die Experten"

  1. Gernfried sagt:

    Der Rufname, den man für sein Kind wählt, sollte im Auslaut nicht so enden wie der Familienname beginnt. Dies kann insbesondere bei seltenen Familiennamen zu (lachhaften) Missverständnissen, Nachfragen usw. führen.
    Außerdem sollte der Vorname kulturell zum Kind passen. Die Beachtung einer Familientradition, einer Abstammung … kann ein durchaus guter Rat sein.

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