GlamFamiliyLogo Tipps für Schwangere | Umstandsmoden | Kinderwagen | Babyratgeber | Babysachen

Sonnenschutz für Babys

Kinder bis zwei Jahre nie in die direkte Sonne!

Worauf Mütter und Väter achten müssen, wenn sie zum ersten Mal mit dem Kind an den Strand gehen

(ots) Die Haut vergisst niemals, was man ihr in der Kindheit antut – deshalb ist der richtige Sonnenschutz für Kinder in den heißesten Monaten des Jahres besonders wichtig. In ihren Ausgaben vom 18. Juni 2008 und 16. Juni 2010 gibt die Zeitschrift ELTERN Sommersonne-Tipps, die die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse berücksichtigen.


Auch wenn wir Erwachsenen genau deshalb in den Süden fahren – in der prallen Sonne haben Babys und kleine Kinder nichts verloren! So raten Dermatologen, Babys und Kleinkinder bis zu zwei Jahre überhaupt nicht der direkten Sonnenbestrahlung auszusetzen. Hintergrund: Bereits drei schwere Sonnenbrände während der Kindheit erhöhen das Hautkrebsrisiko um das Drei- bis Fünffache. Das wichtigste Strandutensil ist deshalb Sonnenschirm oder Strandmuschel, falls kein Pinienhain Schatten spendet. Ebenso unverzichtbar fürs Baby ist ein Sonnenhut mit breiter Krempe, der nicht nur Gesicht und Augen, sondern auch den Nacken schützt.

Auch für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr gilt: Der beste Sonnenschutz ist viel Schatten. Dazu kommt die “4-H-Regel”: Hut, Hemd, Hose und hoher Lichtschutzfaktor, mindestens LSF 30, auf die unbedeckten Körperteile. In Sachen Sonnencreme sind spezielle Produkte für Kinder am besten: Sie haben einen hohen Lichtschutzfaktor, weder Duft- noch Konservierungsstoffe und oft auch einen mineralischen Filter, der die Babyhaut mithilfe feiner Mikropigmente besonders schonend schützt. Übrigens: Im ersten Jahr verträgt Babyhaut Sonnencreme überhaupt nicht, sagen Kinderärzte. Konkret heißt das: Solange das Baby friedlich unter dem Schirm im Schatten liegt, genügt luftige Kleidung als Schutz. Wenn dagegen ein mobiler Strandräuber versucht, in Richtung Meer zu krabbeln, die unbedeckten Körperstellen unbedingt eincremen.

Zur Safer-Sun-Ausrüstung für Kinder gehört außerdem eine Sonnenbrille mit gutem UV-Schutz, zu erkennen am CE-Zeichen. Beliebt bei den Kids und gleichzeitig praktisch sind Kleidung mit textilem Sonnenschutz und Schwimm-Shortys, zum Beispiel von Speedo oder Hyphen. T-Shirts oder Hosen mit “UPF 50+” oder noch besser “UV Protect 80″ lassen nur wenige Sonnenstrahlen durch – da kann keine Sonnencreme mithalten! Perfekt ist UV-Kleidung, die das Kind auch im Wasser anbehält, weil die Reflexion die Sonneneinstrahlung verstärkt.

Zusätzlich müssen Kinder zur Wärmeregulierung in der Sonne besonders viel trinken, am besten Wasser oder ungesüßten Früchtetee. Minimum: ein Viertel Liter pro Stunde. Zwei Stunden Strand reichen den meisten Kinder völlig, dann sind sie froh über eine Pause in der kühlen Ferienwohnung. Ganz wichtig: Mittags von zwölf bis vier Uhr ist Siesta-Zeit, im Haus. Die Sonnenstrahlung ist dann viel zu intensiv.


Warum schon die Kleinen Sonnenbrillen tragen sollten

(ots) – Sonnenbrillen für den Nachwuchs sind kein süßer Modetrend, sondern ein Schutz, den die Kinderaugen brauchen. “Die Pigmente, der natürliche Eigenschutz des Auges vor UV-Strahlen, bilden sich erst in den ersten Lebensjahren aus”, erklärt Dr. med. Georg Eckert, Sprecher des Bundesverbandes der Augenärzte, im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Vor allem am Meer und im Gebirge sei eine Sonnenbrille unverzichtbar. Beim Kauf sollen Eltern auf die Passform und das CE-Zeichen für 100 Prozent UV-Schutz achten.


Sonne – Spaß und Gefahr für die Kleinsten

Wenn der lang ersehnte Urlaub naht und die Kleinen nach draußen in die warme Sonne drängen, wird für Eltern die Frage nach dem richtigen Sonnenschutz wichtig. Dabei ist es gar nicht so einfach, Kinder voller Bewegungsdrang ausreichend zu schützen. Zudem ist Sonne ja auch wichtig für den Aufbau des Knochensystems. Wie viel Sonneneinstrahlung ist also gut und notwendig, bzw. ab wann wird sie gefährlich?

Einige Tipps für den richtigen Umgang mit Sonne hat Sylvia Baitsch, Einkaufsleiterin Baby beim Internet Versender myToys.de parat.

“Die Haut von Babys und Kleinkindern ist 10-mal dünner als die Erwachsener, daher muss Sonnenbrand in jedem Fall vermieden werden. In unserem Online-Shop haben wir beispielsweise einen Badeanzug mit Lichtschutzfaktor 50+ im Angebot. Auch ein Sonnenhut mit Nackenschutz sowie eine Sonnenbrille dürfen nicht fehlen. Unerlässlich ist natürlich auch eine geeignete Sonnencreme mit LSF 30+. Produkte mit mineralischen Lichtschutzfaktoren sind für Babys besonders zu empfehlen, da diese nicht in die Haut eindringen und frei von Parfum, Farb- und Konservierungsstoffen sind. Zwischen 12.00 Uhr und 16.00 Uhr sollten sich Kinder im Schatten aufhalten, da hier die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist.”

Sollte dennoch die empfindliche Haut zu Schaden gekommen sein, empfiehlt Baitsch besorgten Eltern, die betroffenen Stellen mit Kompressen zu kühlen, eine kühlende Creme aufzutragen sowie bei schlimmen Rötungen unbedingt einen Arzt aufzusuchen.

Siehe auch:


Diesen Artikel weiterempfehlen:


Kommentieren