GlamFamiliyLogo Tipps für Schwangere | Umstandsmoden | Kinderwagen | Babyratgeber | Babysachen

Hörtest für alle Babys

Neugeborenen-Hörscreening ist seit 2009 Kassenleistung

(ots) – Hört mein Baby gut? Seit 1. Januar 2009 bekommen frischgebackene Eltern eine Antwort auf diese Frage. Dann übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für das Neugeborenen-Hörscreening, berichtet das Apothekenmagazin Baby und Familie. Es handelt sich um eine kurze und schmerzlose Untersuchung, die feststellt, ob das Kind Höreindrücke wahrnimmt. In Deutschland wird eines von 1000 Kindern mit einer beidseitigen Hörstörung geboren. Eine frühe Diagnose und Therapie kann in vielen Fällen verhindern, dass diese auch die Sprachentwicklung des Kindes hemmt. Der Test wird spätestens zur U2, also wenn das Baby wenige Tage alt ist, durchgeführt. Bei außerklinischen Geburten veranlasst ihn die verantwortliche Hebamme oder der Arzt.



Woran Sie erkennen, dass ein Baby schwerhörig ist

Babys, die nicht hören können, lernen auch nicht sprechen. Damit zu einer Behinderung nicht noch die zweite kommt, sollten junge Eltern die Anzeichen kennen, die schon bei ganz jungen Kindern auf Schwerhörigkeit hinweisen.

Auf jeden Fall ist es verdächtig, wenn das Baby Sie nicht anschaut und nicht mit Ihnen kommuniziert, wenn Sie es ansprechen, heißt es im Apothekenmagazin Baby und Familie. In diesem Fall sollte unbedingt ein Kinderarzt eingeschaltet werden. Weitere Zeichen: Im Alter von etwa sechs Wochen sollte das Kind auf laute Töne reagieren. Mit vier Monaten wenden sich gesunde Babys Geräuschen außerhalb ihres Blickfeldes zu. Ab einem halben Jahr ist es verdächtig, wenn das Kleine nicht mehr brabbelt und sich sprachlich zurück entwickelt. Im Alter von einem Jahr sollte es eine einfache Mitteilung verstehen und mit zwei Jahren einigermaßen sprechen können.

Auch hochgradig schwerhörige Kinder können heute Hörhilfen bis hin zu einem Implantat bekommen, die ihnen die Welt der Geräusche erschließen – die Voraussetzung zum Sprechen lernen.

Siehe auch:


Diesen Artikel weiterempfehlen:


Kommentieren