Mit diesen Namen wird das große Geld gemacht!

Namensstudie der Barclays Bank

Die britische Barclays Bank hat eine Alternative zu den bekannten Vornamenshitlisten veröffentlicht. Die Namensforscher der Bank kommen zu dem Schluss, dass die Vornamen David und Susan die beste Grundlage für eine erfolgreiche Karriere sind. Schließlich sind dieses die häufigsten Vornamen unter den gutverdienenden Barclays-Kunden. Für diese Studie wurden die Namen von 60.000 sogannten Premier Custumers gezählt, also Kunden mit einem Jahreseinkommen von mehr als £100.000. Die häufigsten Vornamen der erfolgreichsten Kunden sind demnach David, John und Michael beziehungsweise Susan, Elizabeth und Sarah.

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Zweifelhafte Auslegung

Soweit die Presseerklärung von Barclays. Diese Interpretation der Studie ist allerdings zweifelhaft. Schließlich hat die Bank nicht ausgewertet, wieviele aller Davids mehr als £100.000 verdienen. Vielmehr wurden einfach nur die häufigsten Vornamen der Kunden zusammengestellt, die auf dem Höhepunkt ihrer beruflichen Laufbahn sind. Die Namen von der Barclays-Liste finden sich daher auch in den britischen Vornamenshitlisten der Geburtsjahrgänge 1940 – 1960 wieder.

Demnach träfe also das Gegenteil zu – der Vorname hätte keine Bedeutung für die Erfolgsaussichten des Kindes.

Der Organisationspsychologe Mario Schmitz-Buhl ist sich laut FAZ allerdings sicher, dass ein Name für die berufliche Karriere von Bedeutung ist. „Er ist auf jeden Fall wichtiger als die Krawatte , die jemand umhat.“ Träger von Durchschnittsnamen leiden seiner Meinung nach darunter, dass man sich Name wie Person schlecht merken kann.

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