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Wunschkind-Selbsttest: jetzt ein Kind oder später?

Karriere und Kneipe oder Kind und Krippe – das ist für viele junge Frauen der Spagat im Leben. Mit dem Test “Reif fürs Wunschkind?” können sich alle jungen Frauen ein Bild darüber machen, ob bei ihnen die Zeit für Nachwuchs gekommen ist.


(ots) – Fast 30 Jahre beträgt das durchschnittliche Alter von Müttern bei der Geburt des ersten Kindes. Die Gründe für die Verschiebung des Kinderwunsches auf einen späteren Zeitpunkt sind vielfältig:

  • später Schul- und Studienabschluss
  • verzögerter Einstieg in den Beruf
  • Sorgen, die Karriere durch Schwangerschaft und Erziehungsurlaub aufs Spiels zu setzen
  • spätes Einlassen auf feste Partnerschaften

Dazu gesellt sich häufig der Wunsch, zunächst das Häuschen mit Garten und das Familienauto zu finanzieren. Wer jedoch Kinder will, sollte nicht zu lange damit warten. Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit bei Frauen kontinuierlich ab.

Mit steigendem Alter sinkt die Anzahl und Qualität der Eizellen. Faktoren wie Übergewicht und Rauchen reduzieren die Chancen auf eine Schwangerschaft zusätzlich. Diese abnehmende Fruchtbarkeit entwickelt sich von Frau zu Frau unterschiedlich und weicht manchmal deutlich vom chronologischen Alter ab. Übrigens: Auch bei Mr. Right tickt die biologische Uhr mit zunehmendem Alter lauter. Über ein bisschen Aufmunterung zur Familienplanung sind die Männer deshalb manchmal gar nicht so unglücklich.


Neuer Fruchtbarkeitstest bringt mehr Klarheit

(ots) – Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube: Eine Frau könne ohne Weiteres bis 40 schwanger werden. Die Chancen auf eine Schwangerschaft sinken bereits über 30. Tatsächlich fängt also die biologische Uhr früher an zu ticken als allgemein angenommen – und zwar bei jeder Frau unterschiedlich schnell.

Heutzutage sind Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich fast 30 Jahre alt – in den sechziger Jahren bekamen sie mit 23 ihr erstes Kind. Viele Faktoren können dabei eine Rolle spielen: Sollen zunächst Bildung, Karriere, Partnersuche oder finanzielle Absicherung verwirklicht werden, gehen häufig die Jahre ins Land. Viele Frauen sind sich dann über den richtigen Zeitpunkt für den Nachwuchs noch unklar.

Seit kurzem bieten Frauenärzte eine besondere Untersuchung für Frauen an: den FertiCheck. Bei diesem Test wird der aktuelle Status der eigenen Fruchtbarkeit bestimmt. Er richtet sich an alle Frauen, die sich in den nächsten Jahren ein Kind wünschen und rechtzeitig über ihre “Schwangerschaftschancen” Bescheid wissen möchten. Der FertiCheck soll einer möglichen späteren Enttäuschung durch unerfüllten Kinderwunsch vorbeugen. Das Angebot wurde vom Berufsverband für Frauenärzte und dem Biotechnologieunternehmen Merck Serono entwickelt und umfasst eine Blut- und eine Ultraschalluntersuchung.

Der Check, der nicht von der Krankenkasse übernommen wird, bietet den Frauen rechtzeitig Klarheit: Ist mit der Fruchtbarkeit alles in Ordnung, bleibt genügend Zeit für die natürliche Familienplanung. Findet der Frauenarzt dagegen Hinweise auf eine abnehmende Fruchtbarkeit, empfiehlt es sich, den Kinderwunsch möglichst bald anzugehen und sich frühzeitig vom Arzt beraten zu lassen. Auch wenn noch keine Hinweise auf ungewollte Kinderlosigkeit vorliegen, gibt die FertiCheck-Untersuchung so eine wichtige und rechtzeitige Entscheidungshilfe.

Informationsmaterialien zum Thema Fertilitätsreserve sowie zum FertiCheck-Angebot bietet der Berufsverband der Frauenärzte in Kooperation mit Merck Serono an. Sie können unter der Telefonnummer 0800 – 0466253 kostenlos angefordert werden oder stehen zum Download zur Verfügung.

Siehe auch:


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