Von 26. Dezember 2008 Weiterlesen →

Ratgeber Schwangerschaft und Geburt

Dass Schwangere besonders vergesslich sein sollen, ist eine Mär

(ots) – Schusselig, zerstreut, ohne Merkzettel quasi nicht lebensfähig – Schwangere stehen in dem Ruf, vergesslich zu sein. Völlig zu Unrecht, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Den Nachweis führten Psychologen der Universität Canberra, Australien. Sie beobachteten Frauen über mehrere Jahre und testeten ihre kognitiven Leistungen vor, während und nach der Schwangerschaft. Fazit: Werdende Mütter leiden nicht an Gedächtnisproblemen. Allerdings richten sie ihre Aufmerksamkeit stärker auf das Baby – und wirken deshalb manchmal etwas zerstreuter.


Wochenbett-Depressionen lassen sich erfolgreich vorbeugen

Stress während der Schwangerschaft könnte mitverantwortlich sein, wenn Mütter nach der Geburt in eine Wochenbettdepression fallen. Eine kleine Auszeit schadet bestimmt nicht. weiterlesen


Im Takt mit Mama

(ots) – Die Herzen von Schwangeren und ihren Babys schlagen manchmal im Gleichtakt, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Dieses enge körperliche – und möglicherweise sogar emotionale – Zusammenspiel entdeckte ein deutsches Forscherteam mithilfe eines komplizierten Messverfahrens. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Baby den Herzschlag der Mutter wahrnimmt und seinen eigenen daran anpassen kann.


Furcht um gute Figur

Umfrage: Viele Frauen haben Angst, durch eine Schwangerschaft ihre Figur nicht mehr in den Griff zu bekommen
(ots) – Schwangerschaftsstreifen, Fettpölsterchen, Hängebusen: Viele Frauen haben Angst, nach einer Schwangerschaft könnte ihr Körper nie wieder so aussehen wie zuvor. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins “BABY und Familie” ergab, dass mehr als ein Viertel der deutschen Frauen (26,2 %) glauben, nach einer Geburt bekomme man sein Gewicht nicht wieder in den Griff. Knapp ein Drittel (30,1 %) fürchtet zudem, durch das Stillen ihres Babys einen Hängebusen zu bekommen. Jede zehnte Frau (9,5 %) glaubt sogar, ein Mädchen raube ihnen gleich die ganze Schönheit.


Gemeinsam stark – Warum werdende Mütter den Partner früh miteinbeziehen sollten

(ots) – Männer, die von Anfang an in die Schwangerschaft ihrer Partnerin eingebunden werden, kümmern sich auch in den folgenden Jahren stärker um Mutter und Nachwuchs. Das zeige eine Studie der amerikanischen Universität Maryland, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Vor allem, wenn die jungen Eltern nicht verheiratet sind, sollte die Frau ihren Partner aktiv an der Schwangerschaft teilhaben lassen. Nicht der Trauschein entscheide darüber ob Väter sich in der Erziehung der Kinder engagieren. Wichtiger sei, dass das Paar seine Beziehung verbindlich gestaltet.


Planvoll in die Elternzeit

Zwei Wochen nach der Geburt muss die Firma wissen, wie lange Sie wegbleiben
Frauen, die nach der Geburt eines Babys in ihren Beruf zurückkehren wollen, tun gut daran, sich rechtzeitig zu Experten in eigener Sache zu machen. Viele Chefs sind bei der Planung keine Hilfe; auch sie kennen sich mit Mutterschutz, Elternzeit und Teilzeitansprüchen nicht immer aus. Eigenes Know-How ist deshalb immer ein Vorteil. Die wichtigste Frage: Wie lange gehe ich in Elternzeit, sollten Schwangere schon vor der Geburt entscheiden, rät das Apothekenmagazin Baby und Famile. Spätestens zwei Wochen danach muss der Arbeitgeber schriftlich informiert sein. Meist ist es einfacher, die Elternzeit zu verlängern, als sie zu verkürzen. Denn viele Firmen stellen eine Schwangerschaftsvertretung ein, deren Vertrag eher ausgedehnt als vorzeitig beendet werden kann.


Etwas Hektik schadet nicht

Schwangerschaft: Stresshormon Cortisol fördert die Organreifung

Leichter Stress und normale Ängste während der Schwangerschaft schaden der Entwicklung des im Mutterleib heranwachsenden Kindes nicht. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Studie der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health in Baltimore (USA). Die Forscher sehen sogar einen Vorteil darin: In Stresssituationen produziert der Körper mehr Cortisol. Dieses Hormon braucht der Mensch zur Entwicklung seiner Organe.


Bauchabdruck

BauchmaskeErinnerung für werdende Mütter: ein Gipsabdruck des schwangeren Bauches
Anja Maria Höppner hat in New York die Abformung von schwangeren Frauen entdeckt. Sie machte nach ihrer Rückkehr aus Amerika die Bauchmasken in Deutschland populär. Weitere Infos: bellyart.de


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