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Stillen ist ein Gesundbrunnen

Forscher finden heraus, dass auch die Gelenke der Mütter gesünder bleiben

(ots) – Dass Stillen die beste Art ist, Babys zu ernähren und ihnen vielfachen Nutzen bringt, betonen Experten immer wieder.
Aber auch die Mütter selbst profitieren davon. Wissenschaftler der Universität Malmö in Schweden fanden heraus, dass stillende Mütter später seltener an Rheumatoider Arthritis erkranken als Nichtstillende, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie“. 680 Mütter untersuchten die Forscher. Bei Frauen, die 13 Monate oder länger gestillt hatten, war das Arthritis-Risiko halb so hoch. Bei Frauen, die zwischen einem und zwölf Monaten die Brust gaben sank das Risiko um 25 Prozent.



Stillen schützt das Herz

Weniger Herzinfarkte bei Müttern, die gestillt haben

Ein Grund mehr, dem Baby die Brust zu geben: Frauen die lange stillen, erleiden seltener einen Herzinfarkt, berichtet das Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Mehr als zwölf Jahre beobachtete ein Team der Harvard Medical School gut 96000 Frauen. Mütter, die insgesamt zwei Jahre stillten – auch verteilt auf mehrere Kinder – trugen ein um 19 Prozent geringeres Herzinfarktrisiko als Frauen, die nie stillten.


Abstillen wegen Arzneitherapie selten nötig

Fast immer lässt sich eine Therapie finden, die das Weiterstillen erlaubt

Frauen sollten während der Stillzeit nur Arzneimittel einnehmen, die sie unbedingt brauchen. Abstillen ist aus diesem Grund aber nur selten nötig. “Für fast jede Behandlungsindikation lässt sich eine Therapie finden, die das Weiterstillen erlaubt”, erklärt dazu der Leiter der Beratungsstelle für Embryonaltoxikologie in Berlin, Dr. Christof Schaefer, im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Als Faustregel gilt: Die Medikamente kurzfristig anwenden und nicht höher als nötig dosieren.

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