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Baby da, Liebe weg?

Wie der Neuling in der Familie die Partnerschaft auf den Kopf stellt

Wenn ein Baby kommt, ist nichts, wie es vorher war. Eine der irritierendsten Erfahrungen junger Eltern ist, wenn die Liebe unter die Räder zu kommen scheint. “In der Babyzeit lebt die Liebe vor allem von den Reserven, die vor der Geburt gebildet wurden”, sagt die Berliner Paartherapeutin und Diplompsychologin Berit Brockhausen im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Ihr Rat: Sich jetzt nur nicht unter Druck setzen, um das Liebesleben verzweifelt wieder anzukurbeln. Eine Studie der Universität Pennsylvania hat nachgezählt: Nach einer Geburt sinkt die Zahl sexueller Kontakte um 40 Prozent. Der kleine neue Mitbewohner wird mit Sicherheit immer wieder dazwischen funken – und das ist auch sein Recht. Aber Backhausen beruhigt: “Keine Liebe stirbt, wenn sie nicht mindestens einmal in der Woche ein Highlight geboten bekommt.” Eine Gefahr steckt in den nun unterschiedlichen Rollen: Er geht meist beständig arbeiten, sie wickelt, füttert, stillt – und beide wähnen sich auf völlig unterschiedlichen Dampfern unterwegs. Aber, so Berit Brockhausen: “Am wichtigsten fürs gemeinsame Glück ist die Anerkennung dessen, was der andere leistet.” Irgendwann schläft auch der wacheste Zwerg durch und aus Mama und Papa werden öfter mal wieder Verliebte.


Das Töpfchen-Gen

Wann Kinder sauber werden, gibt die Natur ziemlich fest vor

Noch ist es nicht gefunden, das “Töpfchen-Gen”, aber irgendetwas muss in uns schlummern, das bestimmt, wann wir von der Windel aufs Töpfchen wechseln. “Kinder werden durchschnittlich mit 28 Monaten tagsüber trocken, nachts mit 33 Monaten”, erklärt die Verhaltensbiologin Dr. Gabriele Haug-Schnabel von der Universität Freiburg im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Doch es gibt eine erhebliche Variationsbreite: Selbst bei Fünfjährigen haben 20 Prozent ihre Blase noch nicht völlig unter Kontrolle. Eltern können den Reifungsprozess von Darm und Blase unterstützen, aber nicht herbeiführen. Ohne Geduld und Vertrauen in die Natur geht es also nicht. Deshalb sollten Eltern mit der Sauberkeitserziehung warten, bis das Kind den Zusammenhang zwischen “mal müssen” und dem Geschäft begriffen hat.


“Baby Basics” macht jungen Eltern das Leben leichter

Zum Sammeln: Das neue, vierseitige Extra von “BABY und Familie” gibt wertvolle Beratungshilfe

Das Apotheken-Kundenmagazin “BABY und Familie” startete im Februar 2008 die Serie “BABY- Basics”. Junge Eltern erfahren hier kompakt auf vier Extraseiten die wichtigsten Grundinformationen zu allen Themen, die den Familienalltag leichter machen. Jede Ausgabe widmet sich einem Spezialthema – von Stillen bis Schlafen, von Gesundheitsvorsorge bis Kinderernährung. Knapp, sachlich und fundiert liefert der neue Service-Teil zum Sammeln wertvolle Beratungshilfe. Die Februar-Ausgabe startete mit dem Thema “Schlafen lernen”.

Chefredakteurin Stefanie Becker: “Viele junge Eltern sind heute extrem verunsichert, was in puncto Ernährung, Erziehung oder Medizin wirklich gut ist für ihre Kleinen. In unserer neuen BABY-Basic-Reihe bündeln wir deshalb das Wissen anerkannter Experten und geben Hilfestellungen, auf die sich Eltern voll und ganz verlassen können.”

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