Tipps für die ersten Monate mit dem Baby
Die Monate nach der Geburt des ersten Babys sind wundervoll – und manchmal ganz schön aufreibend. Die Zeitschrift ELTERN gibt Müttern wichtige Tipps für die erste Zeit zu dritt:
- Mit dem Schlafmangel klarkommen
Vorschlafen ist biologisch unmöglich. Deshalb: Es ist enorm hilfreich, sich dem Schlaf-Wach-Rhythmus des Babys schon anzupassen, wenn es noch im Bauch ist. Er wird ähnlich sein, wenn es auf der Welt ist. - Den Haushalt gut organisieren
Es beruhigt, sich schon gegen Ende der Schwangerschaft um Hilfe nach der Geburt zu kümmern. Bitten Sie Familienmitglieder rechtzeitig um Unterstützung. Wer Geld übrig hat, sollte sich überlegen, eine Haushaltshilfe einzuarbeiten – dies ist der Zeitpunkt im Leben, an dem es sich am meisten lohnt! - Ihr Baby verstehen lernen
Das kann man vorher nicht üben. Überlegen Sie, wie lange es dauert, bis man einen erwachsenen, sprechenden Menschen kennen gelernt hat… Mit viel Liebe und Aufmerksamkeit werden Sie bald heraushören, was Ihr Baby mit seinem Schreien sagen will. - Den Partner oft einbeziehen
Häufig fühlen sich Väter ausgeschlossen, wenn das Baby da ist. Wenn Mann und Frau die Schwangerschaft gemeinsam erleben – Ultraschall, Schwimmen gehen, den Bauch streicheln – passiert das nicht so leicht: Das Baby wird so ein “Gemeinschaftsprojekt” und bleibt es. - Kontakte sind klasse
Ein Baby will alle drei Stunden gestillt werden und ist ganz groß, wenn es darum geht, die Zeit seiner Mutter zu verplanen – zumindest einige Monate. Da hilft nur eines: Verabschieden Sie sich innerlich rechtzeitig vom Ausgeh- und Shoppingdiktat der Singlekultur! Und: Knüpfen Sie schon während der Schwangerschaft Kontakte zu anderen werdenden Müttern.
Sicherheitsbindung
Vertrauensvolle Bindung zu den Eltern macht ein Kind fit fürs Leben
Kinder, die sich der Liebe ihrer Eltern sicher sind, haben mehr Freunde, mehr Glück in der Liebe, mehr Selbstbewusstsein und mehr Erfolg. Diese Erkenntnis vereint Forscher weltweit. “Derzeit gibt es kein psychologisches Phänomen, das besser erforscht ist als die Bindung”, sagt Diplompsychologe Professor Dr. Gerhard J. Suess von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg im Apothekenmagazin “Baby und Familie”.
Die sichere Bindung entsteht im ersten Lebensjahr, wenn die Kleinen spüren, dass sie sich unverbrüchlich auf die Eltern verlassen können, sei es, dass sie satt werden, beschützt, getröstet oder unterhalten. Ein Trost für Eltern, die Angst haben, Fehler zu machen, die nicht wieder gutzumachen wären: “Wir haben in keiner unseren Studien einen Vater oder eine Mutter gefunden, die optimal feinfühlig waren”, beruhigt Suess. Ist das Urvertrauen vorhanden, lernen Kinder durch die Fehler ihrer Eltern fürs spätere Leben eine höhere Frustrationstoleranz. Wichtig sei, dass die Eltern Fehler zugeben könnten.
Siehe auch:
- Was macht Säuglinge zufrieden?
- Tipps für Familien mit Hund, die ein Baby bekommen
- Orale Phase: Wie schmeckt die Welt?
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- Wichtige Tipps für Mütter und Väter von Schreikindern