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Fliegen – Baby bei Start und Landung an die Brust

Schlucken fördert den Druckausgleich im Mittelohr

(ots) – Bei Flugreisen machen Kindern vor allem Starts und Landungen zu schaffen. Sie können die Druckveränderungen noch nicht so gut ausgleichen. Hier wirkt ein einfacher Trick, rät das Apothekenmagazin “Baby und Familie”: Dem Kind etwas zu trinken geben oder das Baby stillen. Das Schlucken löst den Druck, der in den Ohren entstehen kann. “Funktioniert dies nicht, helfen abschwellende Nasentropfen”, erklärt der Berliner Kinderarzt Dr. Ulrich Fegeler. Er empfiehlt: vor der Landung Kopf in den Nacken legen, in jedes Nasenloch einen Tropfen geben und fünf Minuten warten. Das könne verhindern, dass Kinder starke Ohrenschmerzen durch die Druckveränderungen entwickeln.



“Fliegen mit einem Baby ist grundsätzlich unproblematisch”, schreibt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin “Baby und Familie” . Auch er rät den Müttern, das Kleinkind beim Start und bei der Landung zu stillen, “denn das Schlucken fördert den Druckausgleich im Mittelohr”. Stillen sei auch während des Aufenthalts am Urlaubsort die beste Ernährung für das Kind. Busse: “Viel einfacher, hygienischer und praktischer als jede andere Kost.” Deshalb sollten gestillte Babys möglichst nicht gerade vor einer geplanten Reise mit Beikost beginnen.


Baby auf Fernreise – besser nicht!

Ohne dringende Notwendigkeit sollten Eltern Babys Langstreckenflüge ersparen

Eine Langstreckenflug mit Zeitverschiebung ist für Babys der reine Stress – und damit meist auch für die Eltern. “Wenn die Reise nicht einem Familienbesuch dient und Sie länger vor Ort bleiben, würde ich davon abraten”, schreibt der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Ein Kleinkind habe nicht viel von eine Fernreise.

“Besonders im Alter um die acht bis zehn Monate, in dem ein Kind einerseits fremdelt und andererseits alles entdecken will, ist es kaum ruhig zu halten”, gibt der Kinderarzt zu bedenken. Der Flug sei deshalb anstrengend für alle Beteiligten. Eine individuelle Entscheidung sei die Strahlenbelastung, die bei einem Transatlantikflug etwa der einer Lungenaufnahme beim Röntgen entspreche. “Jeder muss für sich selbst entscheiden, ob ihm der Urlaub diese zwar geringe, aber vorhandene Belastung wert ist”, so Busse.

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