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Auch Babys brauchen einen Reisepass

Für die USA kann sogar bei Kindern ein biometrischer Pass nötig sein

(ots) – Die Passpflicht gilt in Deutschland für jeden – angefangen beim Baby. Die Möglichkeit, das Kind im Reisepass der Eltern einzutragen gibt es nicht mehr. Zwar wird der Kinderreisepass nicht so kompliziert wie ein Erwachsenen-Pass durch die Bundesdruckerei hergestellt, aber es sind auch jede Menge Formalitäten zu beachten, berichtet das Apothekenmagazin “BABY und Familie”. Es muss mindestens ein Elternteil zur Antragstellung kommen und die Geburtsurkunde des Kindes mitbringen. Der andere muss seine schriftliche Einverständniserklärung und ein Ausweisdokument mitgeben. Hat ein Vater oder eine Mutter das alleinige Sorgerecht, muss er oder sie das im Zweifel nachweisen. Beim Foto werden nicht so strenge Maßstäbe angelegt wie bei Erwachsenen. Die Gebühr für den Reisepass beträgt 13 Euro. Der Kinderreisepass kann einmal verlängert werden und gilt bis höchsten zum 12. Lebensjahr. Zwischendurch kann ein neues Bild eingeklebt werden. Manche Länder erkennen das Dokument nicht an. Am besten erkundigen Eltern sich vor Fernreisen beim Auswärtigen Amt. Sollen Babys etwa ohne Visum in die USA reisen, benötigen auch sie einen biometrischen Reisepass.




Verreisen mit dem Nachwuchs

Eltern empfehlen längere Pausen, Hörspiele und Süßigkeiten

(ots) – Vor jedem erholsamen Urlaub steht die Anreise. Vor allem für Eltern minderjähriger Kinder ist dies immer wieder eine besondere Herausforderung. Wie hält man den Nachwuchs für längere Zeit bei Laune? Die meisten setzen auf Pausen und Hörspiele und reisen am liebsten bei Nacht. das belegen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag von “BABY und Familie”. Die Hälfte der befragten Eltern (48,6%) gibt an, gerade bei Autoreisen öfters anzuhalten und die Kinder auf Rastplätzen spielen zu lassen. Gute Erfahrungen machen ähnlich viele (44,1%) mit dem Vorspielen von Hörspielen. Vier von zehn befragten Eltern (40,1%) meinen, es sei gut nachts loszufahren, so dass der Nachwuchs die Zeit einfach verschlafe. Beliebt sind bei vielen (37,5%) auch bekannte Spiele wie “Kennzeichen erraten” oder “Ich sehe was, was Du nicht siehst”. Jeweils knapp ein Drittel setzt auf Belohnungen wie Süßigkeiten (32,9%) und besondere Schlafkissen (30,3%). Wer eine lange Anreise vor sich hat, solle durchaus auch mal eine Übernachtung einplanen (28,9%). Man dürfe überdies nicht vergessen viel zu essen mitzunehmen, rät ein gutes Viertel der Befragten (28,1%). Auch Computerspiele und DVDs (25,4%) sind ein beliebtes Mittel, um die Kleinen von den Strapazen der Reise abzulenken.


 

Besser kein Kurzurlaub mit Baby

Im zweiten Lebenshalbjahr ist den Kleinen der gewohnte Tagesrhythmus wichtig

(ots) – Von einem Kurzurlaub mit einem Baby zu Beginn des zweiten Lebenshalbjahres rät der Kinderarzt Dr. Andreas Busse ab. In dieser Zeit entwickeln sich die Kleinen besonders rasch und lieben eine festen Tagesablauf, der ihnen Sicherheit gibt.

“Gerade wenn der Urlaub nur kurz dauert, haben kleine Kinder oft Anpassungsschwierigkeiten – auch wegen der veränderten Schlafenszeiten”, schreibt Busse im Apothekenmagazin “Baby und Familie”. Die Folge, ihr Rhythmus gerät durcheinander. “Ich persönlich rate zu ein paar gemütlichen Tagen im gewohnten Zuhause”, so Busse.


 

Ein Baby ist kein Murmeltier

Warum Säuglinge nicht höher als auf 1500 Meter hinaus sollten

Sind die Eltern auch noch so bergbegeistert, ein wenige Monate altes Baby sollte höchstens bis auf 1500 Meter mitgenommen werden, rät der Kinderarzt Dr. Andreas Busse im Apothekenmagazin “BABY und Familie”. “Jenseits von 2000 Metern könnte das Kind Probleme mit der Sauerstoffversorgung bekommen”, schreibt er. Grundsätzlich sollten Eltern aber bedenken, ob ein Urlaub mit dem Baby nicht mehr Unruhe in den Alltag bringe als Erholung. Busse: “Je nach Temperament können Babys sehr ungut auf Veränderungen in ihrem Lebensrhythmus reagieren.” Dies könne sich unter anderem durch Unruhe und Schlafprobleme äußern – auch später zuhause.

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